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Zentrales Vorhaben: Neustrukturierung Bahnhofsumfeld Blankenfelde

Das Bahnhofsumfeld des Regional- und S-Bahnhofs Blankenfelde steht aufgrund seiner zentralen Lage sowie großer funktionaler und städtebaulicher Defizite schon seit geraumer Zeit im Fokus der Gemeindeentwicklung.   

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Zentrales Vorhaben: Zentrumsentwicklung Alte /Neue Mitte Mahlow

Die „alte“ Mitte Mahlow bildet einen der wenigen verdichteten, kleinstädtisch anmutenden Bereiche im Gemeindegebiet mit Einzelhandels- und Dienstleistungsangeboten sowie einer eigenständigen stadträumlichen Identität. Jedoch ist der Stadtraum durch vielfältige Defizite geprägt. Daher soll Mahlow Mitte unter Einbeziehung der Flächen auf der Bahnhofswestseite als attraktives Zentrum mit vielfältigen Funktionen und als zukunftsorientierter Mobilitätsstandort im Rahmen dieses zentralen Vorhabens aufgewertet werden.

Erfahren Sie mehr zu diesem zentralen Vorhaben hier:

Das möchten wir von Ihnen wissen:

  • Wie wichtig ist dieses zentrale Vorhaben aus Ihrer Sicht für die Gesamtentwicklung der Gemeinde?
  • Welche Zielsetzungen sind Ihnen in diesem Zentralen Vorhaben besonders wichtig?
  • Welche Maßnahmen und Projekte sollten hier in den kommenden Jahren im Fokus der Gemeindeentwicklung stehen (Schlüsselprojekte)?

Wir freuen uns über ihre Kommentare und Hinweise!

Kommentare

Mahlow hat einen schönen, gemütlichen Stadtkern, wo auch schon einiges zu finden ist - Eisdiele, Apotheken, die megatolle Bäckerei Konrad, und wie ich gesehen habe bald sogar eine Weinbar (hoffentlich). Leider wird Mahlow oft nur zum "kurz was holen" oder durchfahren genutzt. Was für die Bank, den Bäcker und die Apotheke auch sehr praktisch ist. Allerding kann man sich diesen Faktor, dass auch viele Berliner durch Mahlow durch fahren, auch zu nutze machen, und z.B. einen kleinen Wochenmarkt organisieren, 1-2 gute Restaurants, und Cafés dort fördern. Einzelhandel wie Bekleidungsgeschäfte werden glaube ich nicht funktionieren, dafür fährt man doch eher in ein Einkaufszentrum oder nach Berlin. Oder es müssen die regulären Ketten sein, die bereits bekannt sind. Der Mix macht es bei so einer kleinen Stadt, die so nah an Berlin liegt.

Nur ein kleiner Hinweis, Mahlow ist keine Stadt und hat auch keinen Stadtkern. Ich hoffe, dass es auch so bleiben wird und Mahlow sowie unsere gesamte Großgemeinde sich nicht eines Tages Stadt nennen wird. Wir sollten den Charakter der Großgemeinde bewahren und darauf achten, dass es auch so bleibt.

Ein Rathaus auf der Westseite des Bahnhof würde den schönen Stadtkern langfristig zerstören. Er verhindert auch den Bau eine passenden Busbahnhof auf der Westseite.

Warum ist Schreib & Leseland als Einzelhandelsgeschäft nicht gekennzeichnet??? Mit freundlichen Grüßen Evelyn Weinhold

Sehr gute Ideen. Vor allem die Entwicklung des Westteils ist spannend, ein Rathaus würde gut passen. Für den Einzelhandel fehlt eine Fußgängerzone.

Es wäre schlimm, würde man diese wunderbare Sportstätte dem Erdboden gleich machen. Nicht nur Sportveranstaltungen, auch kulturelle Veranstaltungen habe ich dort schon miterleben können. Wer kommt blos auf solche Ideen? Wer unterbreitet solche Vorschläge und findet diese dann auch noch "spannend"?

Der Sportplatz hat lange Tradition. Viele Mahlower und Blankenfelder haben hier Schulsport gehabt oder Fußball gespielt. Die zentrale Lage am Bahnhof ist ideal besonders wenn Großveranstaltungen stattfinden. Im Zusammenhang mit der Festwiese ein großes Veranstaltungsgelände das man vielleicht sogar noch ausbauen könnte mit einer Schwimmhalle zB. und wenn Blankenfelde-Mahlow erstmal im Profifußball spielt muß das Stadion bestimmt noch ausgebaut werden...

Wenn man sich so „intensiv“ mit dem Stadtkern von Mahlow beschäftigt hat, wie es professionell im Videobeitrag erwähnt wurde, verstehe ich nicht, das 2 Einzelhandelsgeschäfte, die den Stadtkern seit Jahrzehnten maßgeblich mit prägen, nicht auf der Karte erwähnt bzw. eingezeichnet wurden?! Oder sind das Schreib & Leseland und das Mahlower Lädchen nicht interessant genug??? In den letzten 10 Jahren hat sich auf jeden Fall niemand von der Gemeinde im Laden blicken lassen. Selbst während der Schließungen auf Grund der Lockdowns, gab es kein Interesse von seitens des Bürgermeisters bzw. von der Gemeinde. Das zum Thema Stärkung und Unterstützung!!! Ich bin und bleibe skeptisch, was das Thema „INSEK“ betrifft. Sind erst einmal diese Läden auch noch weg, wird es keine kleinen Läden, in dieser Art mehr geben, PUNKT!!! Meine Meinung Evelyn Weinhold

Moderationskommentar

Liebe Frau Weinhold,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden die Plankarte zur Darstellung der Nutzungsstruktur in Mahlow Mitte entsprechend ergänzen.

Beste Grüße,

Moderation AA

Muss der Bau eines neuen zentralen Verwaltungsgebäudes überhaut an einem der beiden S-Bahnhöfe errichtet werden ?
Durch die bestehende Verbesserung des Busverkehrs wären möglicherweise mehrere deutlich größere und aktuell ungenutzte Flächen ebenso gut, wenn nicht besser, geeignet.
So bräuchte auch nicht die lange Bauzeit bis zur Fertigstellung der Dresdner Bahn verschenkt werden.

Auf jedenfall die Westseite des S-Bahnhofs entwickeln. Mahlow hat an der Stelle soviel Potential, das zurzeit brachliegt. Das Rathaus würde hier super hinpassen und ist aus der ganzen Gemeinde gut erreichbar. Auch der Standort des Sportplatzes ist nicht optimal.

Viele Punkte sind nicht ganz klar, in der Verwaltung wollte mir auch keiner helfen. Wo kann ich hin gehen?

Hallo Gast,
bei Facebook gibt es die Gruppe Bürgerbüro Blankenfelde-Mahlow. Hier sind Gemeindevertreter aus den verschiedensten Parteien mit drin, die deine Frage beantworten können. Wenn du kein Facebook hast wende dich am besten an die Gemeindevertreter deiner bevorzugten Partei.

Für die Entwicklung eines angenehmen, florierenden und funktionellen Stadtzentrums ist eine Mischung aus Verwaltungsstandort (mit allen die Bürger direkt betreffenden Funktionen), Einzelhandel und Verkehr essenziell. Das eine bedingt das andere...die Menschen die im Verwaltungsstandort arbeiten oder diesen aufsuchen, unterstützen den Einzelhandel in der direkten Nachbarschaft. Selbes gilt für öffentliche Verkehrsknotenpunkte. Hinzu kommen gemeinschaft-bildende Angebote wie beispielsweise ein Wochenmarkt, der es den Bürgern erlaubt auf frische und regionale Waren zurückzugreifen. Eine grüne Gemeinde ist eine Gemeinde der kurzen Wege!

Ich lese immer wieder vom Stadtzentrum in Mahlow. Das das so noch nicht ist, wissen wir. Wenn das so von der Mehrheit den Mahlower gewollt ist, dann sollten die Planer vielleicht beachten, ob man Mahlow nicht zur Stadt Berlin einbindet. Ich für meinen Teil würde das schlimm finden, aber viele Bürger wollen doch Mahlow Nord. Mahlow Nord grenzt dann ja auch direkt an der Stadtgrenze. Dort könnte gebaut und eingebracht werden, was alles städtischen Charakter hat.
Ich bin mir sicher, dass die meisten Bürger aus Mahlow das nicht so wollen. Dann ist dort mit GROSS-GRÜN absolut nichts mehr zu machen, oder wie will man uns das sonst erklären?

Da INSEK alle Einwohner was angeht, möchte ich gern den Hinweis meiner 4-jährigen Tochter hier einstellen. Sie möchte gern "mehr Zebrastreifen, damit die Menschen nicht immer auf die Autos warten müssen". Ich finde den Hinweis unterstützenswert, vereinzelte Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigte Bereiche täten dem Mahlower Zentrum gut...

Wenn die Gemeinde wächst und die Einwohnerzahl steigt, dann nimmt auch die Zahl der Pendler weiter zu. Für diese Gruppe und zum Erhalt der Umsteigebeziehung zwischen Auto und S-Bahn benötigen wir künftig mindestens die heutige Anzahl von P&R Parkplätze auch auf der Ostseite des Mahlower Bahnhofs.

Das Bahnhofsumfeld mit seinen kleinen Einzelhandelsgeschäften und kleinen Dienstleistern hat eine wichtige Versorgungsfunktion nicht nur für Mahlower. Wenn dann das Bahnhofsumfeld mit der Zentrumsentwicklung weiter an Attraktivität gewinnt, wird der Bedarf an Parkraum noch weiter zunehmen.
Das Parkhaus am S-Bahnhof in Blankenfelde wird künftig von Pendlern in Richtung Flughafen stark frequentiert werden. Dies wird viele Pendler zwingen auf die Bahnhöfe Dahlewitz und Mahlow auszuweichen.
Wird dann die Zahl der P&R Parkplätze verringert, parken die Pendler künftig auch die Seitenstraßen im Mahlower Zentrum zu. Dies geht dann zu Lasten der Anwohner und der kleinen Einzelhändler und Dienstleister, die dann nicht mehr gut mit dem Auto erreichbar sind und ihre Kunden verlieren werden.

Daher wünsche ich mir den Erhalt aller Park & Ride Parkplätze am Bahnhof in Mahlow.

Wolfram Eiser

Ich kann Ihre Sorgen nachvollziehen. Ergänzend möchte ich anmerken, dass hierfür auch eine Verbesserung der ÖPNV-Situation wünschenswert ist. Gäbe es bessere ÖPNV-Anbindungen z.B. für den Waldblick kann hier das unnötige Pendeln entfallen.

Das unterstütze ich ebenfalls. Sobald Bauarbeiten an der S2 sind, sind viele gezwungen auf die Regio in Blankenfelde auszuweichen. Schon jetzt ist es oft sehr voll im Parkhaus. Das Auto sollte als Ergänzung zum ÖPNV unterstützt werden in dem es Parkmöglichkeiten gibt, eben um Pendlern einfache Wege zu geben auf den öffentliche Nahverkehr auszuweichen (entlastet also den Verkehr und die Umwelt), und nicht noch ewig nach Parkplätzen zu suchen. Ein passionierter Autofahrer lässt das Auto nicht stehen, wenn er keinen Parkplatz findet, um dann in eine S-Bahn zu wechseln die durchaus Verbesserungsbedarf bei der Zuverlässigkeit hat. Wenigstens das mit den Parkplätzen kann die Gemeinde ja durchaus steuern.

Ich befürworte diese vorgeschlagenen Maßnahmen sehr ! Die Bahnhofstraße und Teil der Albrechtstraße bieten sich als Fussgängerzone an.

Um die Aufenthaltsqualität im Mahlower Zentrum zu steigern, d.h. die Autodichte möglichst klein halten. Der große Parkplatz auf der Westseite des Bahnhof Mahlow sollte als schöner grüner Aufenthaltsplatz (z.B. mit Wasser, Bänken, etc) hergestellt werden, die Autos verschwinden in einer großen Tiefgarage. Evtl. Ist dort auch noch genügend Platz für ein Verwaltungsgebäude mit Büros und Konferenzräumen, evtl. Sogar ein Café oder Bistro. Die Verbindung zwischen Ost- und Westseite muss lebendig, bunt und ansprechend (z.B. historische Bilder, Geschichten)gestaltet werden, sodass jeder dort gerne durchgehen mag. So könnten die Angestellten in der Mittagspause bummeln und haben die Möglichkeit, etwas in den kleinen Einzelhandelsgeschäften zu erwerben. Vielleicht zieht dieses dann auch weitere kleine Läden an. Das Persönliche und Überschaubare sollte möglichst erhalten bleiben. Ein Wochenmarkt wäre super und würde die Begegnung und Vielfalt im Mahlower Zentrum noch weiter erhöhen.

Die dargestellten Anliegen kann ich in Summe zustimmen. In den Details möchte ich folgende Anregungen einbringen:
- Ein Wochenmarkt wäre eine deutliche Aufwertung der Einkaufsmöglichkeiten, vor allem wenn dieser (auch) von regionalen Erzeugern beschickt wird.
- Als Gewerbetreibender war es mir kaum möglich kleine Büroflächen in Mahlow zu mieten, die per ÖPNV gut erreichbar sind. Entsprechende Angebote sollten gefördert werden um nicht nur großen Betrieben sondern auch kleineren Betrieben attraktive Möglichkeiten zur Ansiedelung zu geben.
- Eine sehr gute Möglichkeit könnte ein CoWorking-Space darstellen. Diese sind im Berliner Süden ab Tempelhof nach meinem letzten Stand nicht mehr zu finden. Dies würde zum einen innovative Startups ansprechen, die zum Start solche flexiblen Strukturen benötigen. Diese können sich dann langfristig im Standgebiet etablieren und zu großen und bedeutenden Arbeitgebern heranwachsen. Zugleich stellen immer mehr Unternehmen "dank" Corona fest, dass ortsunabhängiges Arbeiten umsetzbar ist. Auch für Angestellte, die dies nicht zu Hause machen wollen, wäre ein Coworking-Space eine gute Alternative zum eigenen Küchentisch. Für den Start könnte das Objekt von vorhandenen Gemeindemitarbeitern mit betreut werden (z.B. Schlüsselausgabe/Zugang über die Bücherei), bei erfolgreicher Etablierung später über eine hauptberufliche Person.
- Ein breites und hochwertigeres Angebot an Speisen inkl. eine Mittagsangebot wäre ebenfalls wünschenswert um von den Mitarbeiter*innen in den Gewerben wahrgenommen zu werden.

Ich würde hier eine Fußgängerzone einrichten und mehr Platz für Geschäfte. Den Platz vor dem Bahnhof könnte man dann für Wochenmärkte oder aber auch für Veranstaltungen wie Weihnachtsmarkt etc gut nutzen. Die Feste die damals dort stattgefunden haben waren beliebt und gut besucht.

Der Neubau eines Verwaltungsstandortes an der Bahnhofswestseite in Mahlow ist völlig ungeeignet, weil er geographisch nicht zentral in der Gemeinde liegt und auch über keinen Regionalbahnhof verfügt. Die Erreichbarkeit vom Hauptsiedlungsbereich der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ist ungünstig. Das Flächenpotezial sollte besser genutzt werden durch optimale Verbindung von ÖPNV und SPNV. Hierzu würde ein Parkhaus für PKW und Fahrräder sowie eines Kurzzeitparkplatz wesentlich beitragen. Die Attraktivität dieser Maßnahmen würde sich außerordentlich erhöhen, wenn der notwendige Haltepunkt für den Flughafen-shuttle auf dem Bahnhof Mahlow errichtet wird. Schließlich kann nicht akzeptiert werden, wenn der am stärksten vom Fluglärm betroffene Bereich im Flughafenumfeld nicht direkt mit dem Flughafen verbunden wird, obwohl der Flughafen-shuttle direkt durch diesen Bereich fährt. Hierdurch würden sich gute Impulse für die Bahnhofsostseite und zur Belebung des Zentrumsbereichs von Mahlow ergeben.
Bernd Habermann

Ich würde mir für die die Verkehrsführung am Berliner Damm, im Übergang zur Mahlower Straße mal eine intelligente Lösung wünschen. Für den Autoverkehr brauchte es hier eine eigene Spur für Geradeausfahrer, die vom Süden kommend, auf die Mahlower Straße weiterfahren wollen. Fahrer*innen, die nicht die abknickende Hauptstraße über die Gleise Richtung Trebbiner Straße weiterfahren wollen, sondern einfach geradeaus auf die Mahlower Straße wollen, müssen bedauerlicherweise minutenlang den gesamten Verkehr blockieren. Für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen sollte an dieser Stelle ein ausreichend breiter Weg auf der westlichen Straßenseite gelegen, geschaffen werden.

Der Bahnübergang wird in den nächsten 2-3 Jahren durch einen Straßentunnel ersetzt. Die vorbereitenden Bauarbeiten laufen bereits.

am Bahnübergang braucht jetzt nichts mehr geändert zu werden das ist klar. Wenn der Tunnel fertig ist werden sich allerdings die Autoströme durch Mahlow verändern, wer macht schon freiwillig den Riesenschlenker durch den Tunnel um von Blankenfelde Richtung Berlin zu kommen. Hier wäre es wichtig zu erkennen das die Mahlower Straße in Zukunft die Hauptdurchgangsstraße werden kann/wird. Dies hat den großen Vorteil das der Durchgangsverkehr vom Mahlower "Zentrum" am Bahnhof/Trebbiner Straße /Albrechtstraße weggehalten wird. Dafür müßte die Mahlower Straße allerdings dauerhaft zur Parkverbotszone werden wie jetzt schon während der Bauarbeiten erfolgreich erprobt.

In der INSEK Präsentation und ebenso hier in den Kommentaren, wird auf alle möglichen Bedarfe der Mahlower Bestandsbevölkerung explizit eingegangen (traditioneller Einzelhandel, Rathaus, Parks, grünanlagen, Barrierefreiheit, kurze Wege, Fussgängerzone).

Aus der INSEK Präsentation wird doch aber vorallem klar, dass ein Großteil des Wachstums durch Zuzug junger Familien entsteht. Zwischen 4.000 und 7.000 Wohneinheiten alleine durch Nachverdichtung, sprich Bau von Eigenheimen, jeweils mit 1,x Kindern.

Es ist erschreckend, dass in der gesamten INSEK Präsentation (Stand November 2020) nur 2x das Wort Kita erwähnt wird, und dies auch noch mit dem Hinweis, dass diese durch die Nordroutenentscheidung nicht gebaut werden können.

Wie kann eine Gemeinde, deren Einnahmen und Ausrichtung sich auf den Siedlungsausbau fokussieren, solche Themen vernachlässigen?

Es drängt sich das Gefühl auf, dass die Gremien und Verbände von einer Generation geführt werden, die das Thema Kinderbetreuung und Bildung mittlerweile privat nicht mehr auf der Agenda haben. Dadurch spitzt sich die Lage extrem zu und man kann bald neue Stichpunkte auf der Folie der "Schwächen" hinzufügen

Um die Innenstadt nachhaltig zu beleben, braucht es vorallem auch jüngere Menschen. Um diese regelmäßig in die Innenstadt zu ziehen und auch dort mit einem guten Einzelhandel zu bedienen, braucht es einen Grund für den Besuch in der Innenstadt. Das könnte im übrigen der tägliche Weg zur Kinderbetreuung sein.

Aber von Gemeindemitarbeitern in Mahlow bekommen junge Eltern die Empfehlung, ihre Kinder doch in Berlin unterzukriegen (Kosten werden gerne übernommen). Sicherlich fahren diese Eltern dann mit Ihren Kids schnellstmöglich und direkt am Stadtkern vorbei und werden ihre Erledigungen auch in großen Teilen dann in Berlin vornehmen.

Die Bahnhofswestseite wird aktuell durch das Stadion, P+R-Plätze, die Festwiese, ein Wäldchen, die Feuerwehr und den Jugendclub geprägt.
Das zuletzt als strategischen Grunderwerb von der Gemeinde gekaufte Grundstück an der Stefan-Zweig-Straße gibt es auch noch. Das gegenüberliegende ehemalige EXNER -Gewerbegrundstück ist mittlerweile kleinteilig wohnbebaut.
Aufgrund der Erfahrungen als unmittelbarer Anwohner, dass auf der Bahnhofs-Ostseite der Auto- und Omnibusverkehr und die Parksituation für Autos und Fahrräder schon jetzt im dunkelroten Bereich sind, kann ich mir am Rondell bzw. der Heimstättenstraße keinen Busbahnhof vorstellen.
Die Bahnhofs-Westseite muss daher ggf. den neuen Busbahnhof aufnehmen.
Ein Busbahnhof geht vsl. nur durch kompletten Umbau unter Wegfall vieler P+R - Plätze auf der Bahnhofswestseite.

1 Busbahnhof (laut Verkehrsverbund BB notwendigerweise mit 4 - 6 Halte-Inseln), ca. 200 PKW- und zusätzlich überdachte Fahrradparkplätze und ein großes Rathaus "Verwaltungsstandort PLUS" mit zusätzlichem Parkplatzbedarf von nochmal 50+X passen lassen sich als Triple zwischen Mahlower Strasse und S-Bahnhof nicht errichten.
Zu klein ist zu klein, zumindest wenn Rat- und Parkhaus nicht als Hochhäuser geplant sind.

Aktuell stehen am Bahnhof Mahlow auf der Ost- und Westseite zusammen ca. 220 P+R - Parkplätze zur Verfügung. Diese sind jetzt schon oft zu wenig. Wenn durch die Tunnelbauwerke und den Busbahnhof ein Großteil der Parkplätze wegfällt muss über ein Parkhaus für PKW und Fahrräder (ähnlich Blankenfelde mit aktuell ca. 270 PKW-Stellplätzen) oder eine sehr große Tiefgarage im Bahnhofsumfeld nachgedacht werden
Wer auf der Bahnhof-Westseite architektonisch richtig klotzen will, soll sich endlich ehrlich machen und öffentlich den Wunsch nach Abriss des Stadions aussprechen. Machbar ist alles.
Ich persönlich bin, auch perspektivisch, gegen einen Stadionabriss.
Insbesondere das weitere Einwohnerwachstum im Mahlower Musikerviertel erfordert in Mahlow zentrumsnah kurzfristig einen Schulneubau, mindestens einen Planungsstart.
Ich werbe deshalb dafür, westlich der Mahlower Straße einen Schul- und Sporthallen-Neubau zu errichten.
Dann wären Stadion und Sporthalle vormittags für den Schul- und nachmittags für den Vereinssport nutzbar.
Zwischen Mahlower Straße und S-Bahnhof wünsche ich mir ein vor allem barrierefreies großes Medizin- und Dienstleistungszentrum, Gastronomie und Lebensmittelfachhandel, gern auch einen etwas größeren Biomarkt.
Bestehende Mahlower Arztpraxen, aktuell in Obergeschossen ohne Lift eingemietet, hätten dann endlich auch eine Option in besser geeignete Räumlichkeiten umzuziehen.

Für mich liegt bisher zu viel Fokus auf dem Autoverkehr. Fahradfahrer*innen, Lastenräder oder Kinderwagen haben kaum Möglichkeiten sich ohne Hindernisse im Zentrum von Mahlow zu bewegen. Wo sind die Parkbuchten für Lastenräder, die Möglichkeit Kinderwagen anzuschließen und abzustellen? EIn kleines Zentrum ganz ohne Autoverkehr, wie es bereits in Städten wie Wien praktiziert wird wäre für mich wünschenswert. Wir sollten davon wegkommen, dass das Auto das Fortbewegungsmittel Nr. 1 ist.

Mahlow hat einen so schönen "Kern" der unbedingt ausgebaut und attraktiver gestaltet werden muss.
In der Zukunft könnte er weiterhin für Veranstaltungen und Feierlichkeiten genutzt werden und auch die vorhandenen Traditionen fortführen (Weihnachtsmarkt, Lampionumzug usw.). Danke an den City-Verein der hier jahrelang immer wieder sehr viel Kraft und Liebe reingesteckt hat.
Das sehe ich auch die Gemeinde etwas mehr im Boot und gemeinsam mit der Westseite, dem Festplatz sehe ich sehr viel potential.
Sitzbänke, Wasserspiele, Cafes und Geschäfte denen es auch lukrativ gemacht wird hier zu bleiben. Für jung und alt sollte der Bereich in Zukunft ein Spaziergang und Ausflug wert sein.
Bitte lasst die alte/neue Mahlower Mitte am Leben und investiert in Zukunft und Attraktivität der Gemeinde. Nur so wird es weiterhin lebendig und ein schöner Ort zum Leben.

Die Ostseite Mahlow Bahnhof hat Potential für eine Zentrumsentwicklung. Mit einer Fußgängerzone lässt sich eine barrierefreier Ort schaffen in dem Menschen sich gerne aufhalten, flanieren oder ihre Besorgungen erledigen. Die Anwohner werden vom Verkehrslärm entlastet. Alten oder behinderten Menschen ist es nur schwer möglich sich in dem derzeitigen Ostteil-Bahnhof fortzubewegen. Das Bahnhofumfeld sollte ein Raum werden, in dem sich Menschen gefahrlos aufhalten und verweilen können.
Mir schwebt ein zum Laufen angenehmerer Straßenbelag vor, das Straßenbild der Fußgängerzone sollte durch Pflanzengefäße und Parkbänke aufgelockert, zum Verweilen einladen. Spieltische für Schach usw wären toll.

Ein Parkhaus für Autos und für Fahrräder sollte das gesamte Bahnhofumfeld Mahlow entlasten. Ein Verkehrskonzept ist notwendig um den zu erwartenden Verkehrsstrom in Mahlow zu bürgerfreundlich und umweltfreundlich zu leiten.
Ist das erhöhte Verkehrsaufkommen durch den BER schon mitgedacht?
Die verschiedenen Ortsteile müssen durch den ÖPNV gut an das Zentrum angebunden werden.

Als Bewohner von Waldblick ist der Ruf nach einem SBahn- Halt sehr verständlich. In diesen Ortsteilen ist man oftmals auf ein Auto angewiesen.
Bis ein gewünschter Haltepunkt der SBahn durchgesetzt , geplant und realisiert ist vergehen erfahrungsgemäß Jahrzehnte.
Kurzfristig sollten diese Ortsteile mit einem gut getaktetem Buskonzept an die SBahn angebunden werden.
Gleichzeitig wünschen ich mit für gesamte Gemeindegebiet ein gutes und komfortables ÖPNV-Konzept.

Die Westseite des Bahnhofes bietet sich als ein zentraler Standort für die längst überfällige Gesamtschule in Blankenfelde-Mahlow an.

Gemeindebibliothek: top!
Fahrradparkhaus: unbedingt.
Einzelhandelsentwicklung: ja, fürchte aber, dafür ist es zu spät.

Auch hier gilt meiner Meinung: bitte nicht alles einfach nur zubauen, weil da noch Platz ist. Sinnvoll planen, Luft lassen, um den Charakter der Gemeinde Rechnung zu tragen.

Das Rathaus sehe ich eher in Blankenfelde, eventuell ja eine Zweigstelle in Mahlow am Bahnhof.

Um Mahlow Mitte attraktiv zu machen, muss von der Verkehrsplanung her gedacht werden. Wir brauchen zuerst ein Verkehrskonzept für den Ortskern das nicht davon ausgeht, dass Autos entweder so schnell wie möglich durchfahren oder so lange wie möglich wertvollen öffentlichen Raum belegen. Wir brauchen ein Verkehrskonzept, dass beim ÖPNV und der S-Bahn beginnt und dann den Fuß-und Radverkehr berücksichtigt.

Ich schließe mich hier einem anderen Kommentar ab: "Eine grüne Gemeinde ist eine Gemeinde der kurzen Wege!" Dazu passt sowohl die Idee des Wochenmarktes, des Rathauses und der Gemeindebibliothek, weitere schöne Cafés und Restaurants, sowie Einzelhandel und gut ausgebaute Rad- und Fußwege zur Erreichung dieses Stadtkerns von den anderen Ortsteilen und neben Bus- und Bahnanbindung mit Parkraum für Autos und Fahrräder aber auch Share-Angeboten (Share-Autos und Räder). Ich muss dazu bisher z.B. weit nach Berlin reinfahren. Der Bahnhof sollte keine Unterführung mit Treppen haben, sondern inklusiv gestaltet werden sowie leicht erreichbar für Radfahrende. Ich wünsche mir auch einen guten Rad- und Fußweg parallel zu den Gleisen über Mahlow Nord bis nach Lichtenrade (und von dort weiter bis zum Anschluss am Priesterweg.