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Zentrales Vorhaben: Neustrukturierung Bahnhofsumfeld Blankenfelde

Das Bahnhofsumfeld des Regional- und S-Bahnhofs Blankenfelde steht aufgrund seiner zentralen Lage sowie großer funktionaler und städtebaulicher Defizite schon seit geraumer Zeit im Fokus der Gemeindeentwicklung.   

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Zentrales Vorhaben: Innovativer Wirtschafts- und Bildungsstandort Dahlewitz

Das verkehrsgünstig gelegene Industrie- und Gewerbeareal am Eschenweg im Ortsteil Dahlewitz ist mit rd. 70 ha und weiteren Flächenpotenzialen der größte und entwicklungsaktivste Gewerbestandort in der Gemeinde.

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Zentrales Vorhaben: Neue Funktionen am Bahnhofsschlag Dahlewitz

Die im Besitz der Gemeinde befindlichen Flächen am Bahnhofschlag gehören zu den großen städtebaulichen Entwicklungsreserven der Gemeinde. Aufgrund der Flugrouten ist eine Wohnentwicklung hier nicht möglich. Stattdessen wird perspektivisch eine nachhaltige gewerbliche Entwicklung, z.B. in Richtung Ausbildungsstandort, angestrebt. Gleichzeitig ergibt sich durch die geplante Verlängerung der S-Bahn nach Rangsdorf das Erfordernis, den Stadtraum und die Erschließung neu zu denken und dabei vorhandene Flächenpotenziale im Bahnhofsumfeld miteinzubeziehen.

Erfahren Sie mehr zu diesem zentralen Vorhaben hier:

Das möchten wir von Ihnen wissen:

  • Wie wichtig ist dieses zentrale Vorhaben aus Ihrer Sicht für die Gesamtentwicklung der Gemeinde?
  • Welche Zielsetzungen sind Ihnen in diesem Zentralen Vorhaben besonders wichtig?
  • Welche Maßnahmen und Projekte sollten hier in den kommenden Jahren im Fokus der Gemeindeentwicklung stehen (Schlüsselprojekte)?

Wir freuen uns über ihre Kommentare und Hinweise!

Kommentare

Der Ausstiegspunkt für Dahlewitzer erst beim Eschenweg zu machen, ist für Dahlewitzer selbst unpraktikabel. Auch das man erst nach Blankenfelde rein fahren muss, um zur Regio zu kommen, entwertet den Ort. Ich fahre mit der Regio von Dahlewitz nach Berlin zur Arbeit und kann dadurch mit dem Rad oder zu Fuß nach Hause laufen, das geht dann nicht mehr. Außerdem liegt der jetzige Bahnhof Dahlewitz für alle Dahlewitzer in guter Erreichbarkeit, das ist dann nicht mehr gegeben.

Leider kann ich es nicht ganz nachvollziehen, warum die Bahnanbindung besser als die S-bahn-Anbindung für Radfahrer und Berufpendler aus Dahlewitz sein soll. Der Bahnhof in Dahlewitz bleibt ja für die S-Bahn erhalten. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren, aber meineserachtens folgt die Streckenführung der S-Bahn im Nahbereich der neuen Dresdener-Bahn. Für den täglichen Transit ist eine höhere Taktung sinnvoll. Für den Fernverkehr ist der Umstieg nach dem Ausbau an mehreren Stellen unproblematisch und barierefrei möglich.
Insgesamt überwiegt in den Stoßzeiten der Verkehr vom und ins Gewerbegebiet. Durch die S-Bahn wird der Auto und Bus-Verkehr auf der Bahnhofstraße bzw. Thälmanstraße um einiges ruhiger. Wenn dann noch durch geeignete Maßnahmen der Google-Maps-bedingte "Autobahn-Umgehungsverkehr" unterbunden werden würde, könnten wir auch schon wieder fast vom dörflichen Flair sprechen.
Meine Frau hat eher gerade das Problem, dass sie extra nach Blankenfelde rein fahren muss, um zur S-Bahn zu kommen - da die S-Bahn durch mehr Zwischenhalte sie direkt ans Ziel bringt ohne nochmal umsteigen zu müssen.

Der jetzige Regionalbahnhalt von mehreren Linien in Dahlewitz ist eine sehr gute Lösung für die Anbindung nach Berlin. Über Südkreuz oder über BER als Umsteigeknoten in mehrere andere RE-Linien, Bus,sogar ins Flugzeug.

Auf die S-Bahn in Dahlewitz zu setzen ist in vielen Hinsichten zu kurzsichtig. Erstens gibt es dann keinen direkten Zugang mehr nach Schönefeld. Zweitens hat die S-Bahn maximal einen kleinräumigen Stellenwert für die Stationen Lichtenrade bis Priesterweg. Ab Südkreuz wird der Regionalzug wieder als unverhältnismäßig schnellere Variante unausweichlich für Dahlewitzer mit dem Fahrziel Berlin Innenstadt. Drittens haben Regionalzüge Fahrradbereiche.

Zur Zeit ist die Wohnbebauung nur auf Grund eines Beschlusses der Gemeindevertretung nicht möglich, nicht aufgrund der Flugrouten. ( sieht Kreistag Teltow-Fläming)

Moderationskommentar

Lieber Gast,

Wir haben folgende Antwort erhalten: "Diesen Sachverhalt möchten wir gern richtigstellen:
Gemäß des Landesentwicklungsplans Flughafenstandortentwicklung (LEP FS) vom 30. Mai 2006 befindet sich der nördliche Teilbereich des Bahnhofsschlags innerhalb der Planungszone Siedlungsbeschränkung. Innerhalb dieser Zone ist die Entwicklung neuer Flächen und Gebiete für Wohnnutzungen und/oder besonders lärmschutzbedürftiger Einrichtungen, wie beispielsweise Krankenhäuser, Schulen oder Kitas, nicht zulässig. Aus diesem Grund wurde der nördliche Teilbereich im Flächennutzungsplan (FNP) der Gemeinde, wirksam seit dem 21. Dezember 2011, als Gewerbliche Baufläche (G1) dargestellt. Der südliche Teilbereich des Bahnhofsschlags, welcher sich außerhalb der Planungszone Siedlungsbeschränkung befindet, wurde von der Gemeinde im FNP als Wohnbaufläche (W1) dargestellt.
Mittlerweile befindet sich ein Teilbereich der Wohnbaufläche W1 des Bahnhofsschlags zudem auch innerhalb der Tagschutzzone 2 sowie der gesamte Bahnhofsschlag innerhalb der Nachtschutzzone gemäß der Brandenburgischen Verordnung über die Festsetzung des Lärmschutzbereichs für den Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg (FlugLärm SBBbgV) vom 7. August 2013. Gemäß § 5 des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm ist sowohl in der Tag-, als auch in der Nachtschutzzone die Entwicklung neuer Wohnbauflächen nicht zulässig.
Für den Bahnhofsschlag bedeutet dies, dass aufgrund der gesetzlichen Vorgaben – und nicht aufgrund eines Beschlusses der Gemeindevertretung – eine Wohnbebauung nicht zulässig ist."

Viele Grüße,

Moderation AA

Der Bahnhofsschlag ist eine besonders wertvolle Fläche in zentraler Lage am Bahnhof. Sie sollte nicht verkauft werden und für das Gemeinwohl verwendet werden. Dazu zählen z.B. erschwingliche Mietwohnungen, Senioreneinrichtungen, Kita, Kultur, Spielplätze, ….
Die vorhandenen Gebäude wie Schule mit Sternwarte, Bürgerhaus, Bahnhof, Dahlback müssen in die Planungen integriert werden.
Die derzeitigen Beschränkungen sollten nicht zu einer übereilten Vergabe führen, sondern der Gemeinde Spielraum für zukünftigen Möglichkeiten erhalten.

Dahlback gehört zu Dahlewitz, auch im Gefühl der Menschen. Deshalb sollte nach Möglichkeiten einer Fortentwicklung gesucht werden. Vielleicht mit einer spezialisierten Bäckerei und einem Aussichtscafe in und auf dem Getreidesilo ?

Dahlback gehört zu Dahlewitz, leider gibt es in Dahlewitz nichtmal mehr eine Filiale. Ich stimme Ihnen da voll und ganz zu, hier muß etwas passieren. Eine Bäckerfiliale mit größerem Café wäre eine gute Sache. Zumal der "Bäcker" am Bahnhof immer gut besucht war.

Den Bahnhofsschlag zu verkaufen halte ich auch für falsch. Die Gemeinde sollte die Entwichlung selber steuern.

Wenn die Flächen Gemeindeeigentum sind bitte keinesfalls an private Abzocker verkaufen ! Hier kann doch sehr gut günstiger Wohnraum geschaffen werden - mit Bahnanbindung und Schule in der Nähe. Was passiert mit Dahlback ? Kann die Gemeinde diese Fläche dazu kaufen bzw. an eine andere Bäckerei vermitteln? und am Bahnhof - könnte man dort nicht einen Busbahnhof errichten? meiner Meinung nach ist dort mehr Platz als in Blankenfelde und die Straßenanbindung ist besser.

Geplant wurde eine Schwimmhalle für die Gemeinde schon lange. Vielleicht wäre dies ein ein guter Standort, eventuell mit anderen Sportangeboten.

Der Bau einer Schwimmhalle wäre eine gute Sache. Gerade in der Nähe der Schule. Hier könnte man sich die Schönefelder Welle zum Vorbild nehmen, in Gemeindebesitz und immer gut besucht.

Den Ureinwohnern von Dahlewitz sollte nicht das Vorkaufsrecht von bezahlbaren Wohnraum UND Boden genommen werden ! ! !
Sie haben ihre Heimat nicht den Rücken gezeigt , um auf der Sonnenseite ein besseres Leben zu genießen und anschließen wieder an Ende der Schlang zu stehen ! ! ! ! ! ! !
DER BAHNHOFSCHLAG WAR VON DER ERSTEN GEMEINDEVERTRETUNG DAHLEWITZ FÜR WOHNUNGSBAU VORGESEHEN ! ! !

Eine weitere Bebauung des Bahnhofsschlages als Gewerbegebiet würde auch den Schwerlastverkehr in der Dahlewitzer Gemeinde durch deren Belieferung noch weiter vergrößern.
Die Belastung ist ist jetzt schon extrem hoch durch die immerwieder einsetzende Sperrung der nahegelegenen Autobahn durch Unfälle oder Bauvorhaben. Eine Ansiedlung als Wohnstandort ist deshalb weiter zu favorisieren.
Als Gewerbegebiet währe der nächste Schritt automatisch die Anbindung zum Rolls Roys Gerwerbegebiet, wobei dann der angrenzende Wald fallen würde. So nicht.

Am Bürger also vorbei

Dahlewitz spült einen Großteil der Steuereinnahmen in unsere Gemeindekasse. Am Bahnhofsschlag könnte das neue Verwaltungszentrum, Schule, Kita, Sportstätten und irgendwann mal ein Schwimmbad entstehen. Was meinen die Dahlewitzer dazu ?

Verwaltungszentren gehören in den Mittelpunkt einer Kommune, also nach Blankenfelde. Eine weitere Schule und Sportstätte ist aufgrund des bestehenden Schulgebäudes, der neuen Mehrzweckhalle und der kleinen Schulsporthalle überflüssig. Eine neue Kita vor allem in Verbindung mit dem Schulgelände ist ein guter Vorschlag. Ebenso die Schwimmhalle. Allerdings muss dazu erst eine kommunale Umfrage her, wer wirklich am Schwimmen bzw. Wassersport interessiert ist. Denn der Betrieb ist kostspielig. Berliner Schwimmhallen sind oft nicht ausgelastet, einige sind in die Insolvenz gegangen. Zudem ist die lokale Bevölkerung doch eher dem Land- und Hallensport verpflichtet.

die Coronakrise zeigt, dass sich fast alle Arbeitsprozesse verändern werden, z.B. Bürogebäude in dem Ausmaß wie wir sie kennen, fallen weg. Alle Verwaltungsprozesse werden schlank geführt und es fallen massiv Arbeitsplätze weg. D.h. ein Verwaltungszentrum mit Augenmaß ist angesagt, Schreibtische mit Blumentopf gehören in die Vergangenheit.
Der Fahrzeugverkehr wird nach modernen Leitsystemen geführt und es kommt zu keinem Parkchaos.
Das Parken ist kostenpflichtig.

Dahlewitz wird lediglich als Melkkuh für weitere Gewerbesteuern gesehen um die Ortsteile Blankenfelde und Mahlow aufzuwerten. Was wird denn von diesen Steuereinnahmen für die Bürger von Dahlewitz investiert? Warum sucht man nicht nach einem potentiellen Nachfolger für die leerstehenden Dahlback Räume? Dahlewitz hat nun gar keinen Bäcker mehr, außer die Bäckerei Wahl im Rewe. Welcher ja nicht gerade zentral gelegen ist. Wenn man schon den demographischen Wandel im Blick hat, warum übergeht man die älteren Bewohner aus Dahlewitz? Ein Wochenmarkt am Bahnhofsschlag wäre aufgrund der zur Verfügung stehenden Fläche einfach umzusetzen.

Welche Verbesserung soll das denn sein? Wir bekommen eine S-Bahnhaltestelle um die Haltestelle für die Regionalbahn aufzugeben?? Wer braucht das? Die Mitarbeiter von Rolls Royce? Zahlt Rolls Royce dann auch die Haltestelle? Und warum müssen alle die vom Regionalbahnanschluß profitieren zurückstecken, weil 2 Bürger in der MAZ mit einem Maßband am Bahnhof Blankenfelde beweisen wollen, daß hier noch Platz für die S-Bahn sei? Warum wird der Bürger nicht darüber informiert, welche Konsequenz das hätte? Der Wald als Naherholungsgebiet soll entfernt werden, da unser Bürgermeister der Meinung ist, daß der Wald wertlos ist und wir Dahlewitzer zur Naherholung dann eben mit dem Auto ins Grüne in andere Gemeinden fahren sollen.

Wer brauch als Dahlewitzer die S- Bahn und nicht die Regionalbahn ?
D. h. es können nur Zugezogene sein ,die 1961 Ihre Heimat verlassen haben und ihre S - Bahn brauchen und die Mauerzeiten nicht erlebt haben .
Die Zurückgebliebenen werden nun wieder bestraft von den Spätheimkehrern ,die immer die Sonnenseite seit 1961 bevorzugten .

Moderationskommentar

Liebe*r KLAMUE,

vielen Dank für Ihre engagierte Beteiligung auf der Plattform. Ich bitte Sie aber zukünftig auf Dopplungen zu achten. Um sowohl die Übersichtlichkeit für andere Teilnehmer*innen als auch eine konstruktive Diskussion gewährleisten zu können, schlage ich vor Ihre Rückmeldungen gebündelt als Kommentar auf dem Vorhaben (anstatt auf anderen Kommentaren) weiterzugeben. Wenn Sie hierzu technische Fragen haben, können Sie sich gerne an die Moderation unter moderation[at]blankenfelde-mahlow-2035.de melden.

Viele Grüße

Moderation AA

Bedauerlicherweise hat die Kommune die S-Bahnfrage nicht als separates Thema angeboten, sondern in zwei Bauprojekte eingebettet. Insofern sind Doppelungen folgerichtig.

Polemisch, aber meines Erachtens inhaltlich vollig korrekt.
Nur weil ein paar ältere Herren mit großer medialer Aufmerksamkeit ihr Lieblingsprojekt betreiben (was deren gutes Recht ist!) und der MP sich bei Rolls Royce zu einem damals planungsrechtlich und finanziell nicht abgesicherten Versprechen hinreißen ließ, muß die S-Bahn nicht verlängert werden. Auch wenn dies aus historischen Gründen interessant wäre (fuhr die damals auch elektrisch nach Rangsdorf?); heutzutage ist Rangsdorf, ebenso wie Dabendorf und Zossen, gut an den ÖPNV angebunden. Und künftig drei RE-Fahrten pro Stunde in jede Richtung (wie wohl im Verkehrsvertrag des Landes vorgesehen) sind auch nicht mehr als alle zwanzig Minuten eine S-Bahn-Fahrt (auf eingleisiger Strecke).

Warum ist eine “ Entwicklung“ des Bahnhofschlages denn zwingend notwendig? In einer wachsenden Gemeinde sollten auch Freiflächen erhalten werden. Allerdings befürworte ich eine schnellstmögliche Umnutzung/ Neubebauung des Dahlbackgeländes . Ist hier auch die Gemeinde Eigentümer der Immobilie? Gleichzeitig sollte in die Planung die Fläche des ehemaligen Nettomarktes mit einbezogen werden, da die Vermietung an Tupperware vermutlich auch keine langfristige Lösung ist. Welches Konzept gibt es für das Bürgerhaus ? Mit dem Auszug der Bibliothek stehen auch hier Flächen leer. Ich plädiere dafür, zuerst bereits bebaute Flächen einer neuen Nutzung zuzuführen, bevor über die Bebauung von Freiflächen nachgedacht wird.

Das Areal mit ehmaliger Großbäckerei und Nettomarkt sollte weiterhin Gewerbefläche bleiben. So sollte Pläne die dortigen Gebäude für eine entsprechende Umnutzung mit einbeziehen. Auch das anschließende Feld sollte unter einer Bedigung für eine Erweiterung der Gewerbefläche mit berücksichtigt werden: Dass der Dahlewitzer Wald dafür unangetastet bestehen bleibt.

Ich wäre auch dafür, daß diese Freifläche möglicht erhalten bleibt, mehr Gewerbe bedeutet auch mehr Lärm und sinkende Wohnqualität. Meiner Meinung ist es ratsam erstmal das Dahlback Gelände wieder einer Nutzung zuzuführen. Aber einer Nutzung , von der auch die Anwohner etwas haben.

Und wenn doch der Bahnhofsschlag zugebau werden muß um Steuereinnahmen zu generieren, warum nicht einen Parkstreifen zur angrenzenden Straße 12? Als Vorbild könnte der Bayangol-Park in Schönefeld dienen. Davon hätten Anwohner und Mitarbeiter zukünftig ansässiger Firmen etwas. Und es würde das Konzept "Groß Grün" unterstreichen.

Für schnelle Verbindungen in die Berliner Innenstadt - Südkreuz, Hauptbahnhof - und zum Flughafen Schönefeld benötigen wir die Regionalbahn mit Halt in Dahlewitz. Das gilt umso mehr für südliche Stationen wie Rangsdorf oder Dabendorf. Kommt die S-Bahn verliert Dahlewitz den Halt für die Regionalbahn. Für Fahrgäste aus Rangsdorf hat die S-Bahn einen äußerst begrenzten Effekt für die Zielstationen Mahlow bis Priesterweg. Doch dieser begrenzte Effekt lässt sich auch künftig über den Umsteigebahnhof Blankenfelde erzielen. Bedenken wegen der Mitarbeiter vom Gewerbegebiet lassen sich über einen zusätzlichen Regionalbahnhalt am Dahlewitzer Wald zerstreuen. Die DB hat da schon psoitive Signale gegeben. Das alles macht die S-Bahnverlängerung überflüssig.

Jahrzehntelang wird hier nach einer S-Bahn-Verlängerung nach Rangsdorf gerufen und jetzt plötzlich ist die Regio doch viel wichtiger? Contra aus Prinzip oder was soll das hier sein?

Jahrzehntelange hat sich die Welt auch weiter gedreht, Züge sind schneller geworden. Die Regionalzüge haben eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit als die S-Bahn. Man kann doch nicht die Gegebenheiten von 1938, den 1950er Jahre oder 1990 auf die gegenwärtige und vor allem künftige Realitäten übertragen und muss veraltete Ideen auch verfwerfen. Übrigens erfüllt der Regio die Aufgaben einer S-Bahn wie etwa im Großraum Hamburg.

Den Bahnhofschlag nicht für Gewerbe verkaufen, sonder für Wohnungsbau später Generationen vorhalten. Ausnahme ist ein Streifen längs der Dresdner Bahn, nicht störende Gewerbe, auch als Lärmschutz für eine spätere Wohnbebauung. Bestehend aus Geschosswohnungsbau dann kleinteilige Wohnbebauung. Bis eine Bebauung möglich ist als landwirtschaftliche Fläche verpachten.
Für eine Erweiterung der Festwiese ist Platz vorhanden, sonst als Parkplatz nutzbar.
Erwerb des Bäckereigeländes auch für zukünftigen Gemeinbedarf. Schule ,Kindergarten ,betreutes Wohnen. Eine Schwimmhalle und vielleicht siedelt sich ein Nahversorger wieder an.

Der Regionalbahnhalt von mehreren Linien in Dahlewitz ist eine sehr gute Lösung für die Anbindung nach Berlin. Über Südkreuz oder über BER als Umsteigeknoten in mehrere andere RE-Linien, Bus,sogar ins Flugzeug.
Wenn die S-Bahn für die Gemeinde so wichtig ist sollte sie bis Dahlewitz nördlich Bahnhofstraße verlängert werden, das ist nach Untersuchungen von BISAR e.V. möglich und eine sehr kostengünstige Variante. Rolls-Royce und das Gewerbegebiet kann mit einem Regionalbahnhalt sehr gut für Fußgänger und Radfahrer angebunden werden. Wer mit dem Bus ins Gewerbegebiet will fährt durch Dahlewitz mit den vorhandenen Haltestellen. Damit ist das Gewerbegebiet hervorragend erschlossen und Blankenfelde könnte vom Busverkehr nach Dahlewitz entlastet werden.

Die Baupläune für Mahlow Nord sehen auch dort eine Verbauung verbliebener Freiflächen bzw. Felder vor. Zusammen mit den Plänen für Dahlewitz laufen die kommunalen Projekte für Blankenfelde-Mahlow auf eines hinaus: Bauen, bauen, bauen - Verstädterung. Das Thema Gewerbegebiet muss man sicher auch im größeren, kommunalen Kontext betrachten und dafür die Dahlewitzer Brille mal ablegen - Blankenfelde, Mahlow, Dahlewitz als zusammenhängendes Siedlungsgebiet begreifen mit gemeinsamer steuerlicher Veranlagung.

Der erste Bürgermeister nach der Wende kam aus dem westen und wußte wohin der Hase laüft ( Köhler )und hatte R R& BMW angelokt und dann nahm alles seinen Lauf ,d h. das gewerbegebiet Dahlewitz brginnt Früchte zu Tragen und der EURO sprudelt ,d. h. die Großgemeinde blankenffele - mahlow -ist Nutznießer dieser Aktion

Dahlewitz ist nicht nur ein Gewerbegebiet!Der Bahnhofschlag sollte nicht für eine Erweiterung des Gerwerbegebietes genutzt werden, sondern sinnvoll als Wohngebiet zur Erweiterung des Ortkerns und der Aufwertung des OT dienen.Der angrenzende Bahnof bietet übrigens mit dem Regio eine schnelle und komfortable Verbindung in die Berliner City.

Mit dem Gewerbegebiet Dahlewitz Eschenweg sollte es in Dahlewitz genug sein.
Alle Gewerbegebiete im Verbund liegen dezentral von den einzelnen Wohnbereichen. Warum soll in Dahlewitz in der Ortsmitte ein weiteres Gewerbegebiet entstehen? Die vorhandene Fläche in eine Wohngebiet mit kleinerem Park umzuwandeln, hier ein nicht zu übermäßig dimensioniertes Einkaufszentrum mit einem Discounter , Getränkemarkt und kleineren Geschäften in der Größenordnung vom "grünen Gewölbe" in Blankenfelde währe in meinen Augen erstrebenswert.
Gleichfalls sollten Investitionen in Dahlewitz doch überlegter vorgenommen werden. Als Beispiel dient wohl der neugeschaffene Friedhofsweg, der in meinen Augen ein wenig detailverliebt ( die Strassengabelung) ist, wo mit Sicherheit der eine oder andere Euro eingesparrt werden konnte. Dieses Geld währe mit Sicherheit in den Strassenbau vor dem ehemaligen Dahlbackgelände ( ca 150 Meter) besser aufgehoben gewessen. Oder soll dort schon eine Einbindung in das neue Gewerbegebiet hin ???
Die Ausführung der Strassenarbeiten im Bereich der Bahnhofs- bzw. Thälmannstraße , besonders der Regenwasserentsorgung ( das Problem bestand schon vor der Sanierung), sind in meinen Augen sehr speziell. Das es in der Gemeinde auch anders geht beweist die Verbindungsstrasse zwischen Blankenfelde und Mahlow (Berliner Damm). Dieses zeigt wieder einmal den wahren Gedanken der Gemeinde. Den Dreck und auch der damit verbundene Lärm, der natürlich nicht ausbleibt(Gewerbegebiet) können die anderen haben, aber das dort eingebrachte Geld nehmen wir natürlich gerne.
Der Gemeindeverband Blankenfelde-Mahlow wirbt auf seiner Startseite mit dem Slogan " Groß und Grün", ein weiteres Gewerbegebiet hat mit Sicherheit nichts mit Grün zu tun.
PS
Ein Ausbildungsstandort, wie im Leitartikel vorgeschlagen, könnte in meinen Augen auch zu den lärmschutzbedürftiger Einrichtungen zählen.

Die Bahnhofstraße/Thälmannstraße = L40 und der Berliner Damm = L792 sind Landesstraßen und somit ist das Land für diese zuständig. Da kann die Gemeinde leider auch nur die dringende Bitte äußern, dass sich darum gekümmert wird. Der Rangsdorfer Weg / Friedhofsweg wurde etwas besser ausgebaut, da dort für den Verkehr vom/zum Sportplatz und zum Friedhof eine sichere Situation für alle Verkehrsteilnehmer ermöglicht werden sollte.

Der unnötige Ausbau am Sportplatz ist ein Beispiel von ökologischer Blindheit und Ordnungswahn. Was spricht denn gegen Sandwege? Gegen Bäume? Rings um den Sportplatz sind in den vergangenen Jahren viele Bäume gefallen, kein einziger ist auf dem Gelände hinzu gekommen. Der neuerliche Ausbau schreibt die Geschichte weiter. Ganz im Dienste peinlicher Sauberkeit und Autofahrern wurden am Sportplatz entlang des neuen Asphaltweges auch noch betonierte, gepflasterte Parkplätze geschaffen. Das Abstellen ging doch auch ohne diesen Überfluss.

- Keine zusätzliche Gewerbeansiedelung am Bahnhofsschlag, Bodenflächen in kommunaler Hand lassen
Unser Ort hat schon große Gewerbegebiete und trägt dadurch zum Wohlergehen der gesamten Gemeinde bei. Dahlewitz würde zukünftig durch Schaffung zusätzlicher Gewerbegebiete (Bahnhofsschlag) für mich und viele andere zunehmend unattraktiv als Wohnort werden. Es stößt schon jetzt lärm- u. emissionsmäßig an seine Grenzen, die Bahnhofstraße mit ihrem starken Durchgangs- und Schwerlastverkehr verträgt nicht mehr.
- Auf keinen Fall sollten die ehemaligen Dahlbackflächen und der Bahnhofsschlag als weitere ​Gewerbefläche genutzt werden und den z.Z. unpersönlichen, unwirtlichen Charakter vervielfachen, sondern wie ausgemacht auch für Wohnen zur Verfügung stehen. Grundsätzlich sollten gemeindeeigene Flächen in Zukunft nur verpachtet werden, bzw. nach Erbbaurecht vergeben werden, damit die Einflussmöglichkeit für gemeinwohlorientierte, öffentliche Interessen bei der Gestaltung der Ortsteile auch in Zukunft möglich ist.
- Wiederherstellung des bahnhofsnahen Siedlungszentrums mit Aufenthaltsqualität und
Einkaufsmöglichkeit
Es gibt in Dahlewitz zwei historische Zentren, den Dorfkern und genauso wichtig :
das bahnhofsnahe Siedlungszentrum. Hier waren immer Bahnhof, Einkaufsläden und Bahnhofsplatz mit Spielplatz und Bänken Treffpunkt der ansässigen Menschen.
Fast ein Jahrhundert ein Ortsteilzentrum und Treffpunkt von Einwohnern gewesen, droht es durch die weitgehend ungesteuerte Entwicklung von Gewerbegebieten und Supermärkten in der Randlage nach der Wende sowie durch den Bahnhofsneubau mit Schallschutzwänden jetzt, endgültig zerstört zu werden.
Parallel dazu sanken auch die Identifikationsmöglichkeiten der Bürger und Neubürger mit dem Ort, das Gefühl Einfluss nehmen zu können und die Mitwirkungsaktivitäten der jüngeren Einwohner.

- Ich wünsche mir, dass die Ortsmitte, östlich und westlich der Bahn und der Bahnhofsschlag ortsspezifisch aufgewertet werden. Gebäude wie Bürgerhaus mit Restaurant, Schule mit Sternwarte, vorhandene Einrichtungen wie die ehemalige Bäckerei kombiniert mit preiswerteren Wohnmöglichkeiten z.B. genossenschaftliches Wohnen, Mehrgenerationenwohnen, Marktplatz, Ansiedelung von kleineren Läden und kleinen Dienstleistungsbetrieben wie Arztpraxen,... sollten zum Nutzen der Dahlewitzer entwickelt werden.
Das neue Wohnmietshäuser auch heute noch gebraucht und gerne angenommen werden, zeigen 4 Beispiele in der Bahnhofstraße.
- Zur Entwicklung gehört z.B. auch die Aufforstung der Restgrünflächen östlich der Bahn und die
Anlage eines Bewegungsparcours für Dahlewitzer, wenn möglich auch eine Schwimmhalle.
Dieses und neue Formen von gemeinschaftlichen genossenschaftlichem Wohnen, von der
Gemeinde gefördert, können der Zersiedelung entgegenwirken und Emissionen ausgleichen.

- Ich lehne es ab, hier im Zentrum weitere zusätzliche Parkflächen zur möglichen Entlastung des Blankenfelder P& R Parkens zu schaffen, das würde die Mitte weiter veröden.
- Allerdings ist es an der Zeit, sich über einen eCar- Sharing Parkplatz an den Bahnhöfen der Gemeinde Gedanken zu machen, der zusammen mit Busverkehr die Mobilitätsanbindung verbessern würde.

Eine Einkaufsmöglichkeit für die alternde Bevölkerung im Zentrum von Dahlewitz ist dringend notwendig ,denn nicht jeder hat ein Fahrzeug außer Hackenporsche zum Einkaufen .
Dafür haben wir Tupperware zum Einpacken und ein Spielhölle ,um das Einkaufsgeld vorher zu vermehren .
Ein EDKA - Ableger wie in Blankenfelde am Karl - Marx - Platz wäre angebracht ! ! !

Danke für Ihren Kommentar, dieser spricht aus was mir als Neu-Dahlewitzer auf der Seele liegt. Wir haben bereits auf der Bahnhofstraße zuviel (Schwerlast-)Verkehr und bald auch noch der wieder einsetzende Fluglärm vom BER durch die Südbahn (nach Corona), das ist so schon belastend. Ich wünsche mir wie bereits beschrieben worden ist mehr Wohnqualität für Dahlewitz und den Bahnhofschlag! Wenn wir mit unseren Kindern zum Spielplatz am Bahnhof gehen soll es sich nicht mehr anfühlen sich an einem brach liegenden und vereinsamenden Verkehrsknotenpunkt aufzuhalten sondern an einem schönen Wohlfühlort an dem sich gern viele Menschen der Gemeinde aufhalten wollen mit mehr Wohnbebauungen und grünen Freizeitanlagen, groß Grün eben!

Der Bahnhofsschlag besteht im Moment aus der Struktur einer Bahnstation, Gewerbe, Bildung und Sport. Die Bahnstation sollte aus vielen Gründen (für Berufstätige in Berlin, Touristen oder Geschäftsleute aus Berlin, Flughafen) ein Regiohalt bleiben. Mit der ehemaligen Großbäckerei, Bürgerzentrum mit Restaurant, ehemaligem Nettomarkt gibt es schon seit langem Grundzüge für Gewerbe. Es ist nur folgerichtig auf dieser Basis Gewerbe wieder aufzubauen und ggf. sogar zu erweitern. Wir brauchen in dieser zentralen Lage wieder kleine Geschäfte wie regional ansässige Bäcker, Fleischer, Getränkemarkt, keine Discounter (Stichwort Ruin der Landwirtschaft). Das anschließende, derzeit brachliegende Feld sollte als Erweiterungsfläche für weitere Kleingewerbe wie Handwerk und kommunale Einrichtungen (Kita, ggf. Schwimmbad) in Betracht gezogen werden. Auch ein hier schon angesprochener E-Sharing-Parkplatz wäre wünschenswert. Zudem bietet es sich an einen Radweg vom Bahnhof über die Erweiterungsfläche durch dem Wald zum Gewerbegebiet anzulegen. Viele Beschäftigte radeln wegen der Fitness gern längere Strecken vom Dahlewitzer oder sogar Blankenfelder Bahnhof. Durch den Wald wäre ideal! Der Wald trägt somit auch zum optimalen Arbeitsklima bei und muss dringend erhalten bleiben. Der S-Bahnhalt im Wald macht keinen Sinn.

Langfristig wird unsere Gemeinde Hauptamtliche Kräfte bzw. eine Berufsfeuerwehr benötigen. Momentan investiert die Gemeinde sehr viel Geld in mehrere Gerätehäuser. Aus wirtschaftlicher Sicht unter der Betrachtung des Wachstums der Gemeinde irgendwann unumgänglich. In Dahlewitz bietet sich eine gute Lage für solch einen Standort. Darüber hinaus hätte man hier genug Platz für ein Ausbildungsgelände. Vielleicht könnte man ja dann auch mit dem Land zusammen arbeiten und Polizeikräfte dort stationieren.

Kein Übungsgelände, Die Freiwilligen Feuerwehren leisten eine hevorragende Arbeit. Danke dafür.

Was auch auf dem Bahnhofsschlag gebaut wird - kommunale Einrichtungen, Wohnhäuser oder Gewerbe (Handwerk und Ausbildung) - wichtig ist dabei auf die Wasserdurchlässigkeit um die Gebäude herum zu achten. D.h. bei Straßen, Rad- oder Gehwegen sollte möglichst auf eine Betonierung verzichtet werden, viele Bäume mit ausreichend freier Sandfläche drumherum, Pflasterung auf dem Sandboden. Aus dem sehr einfachen Grund, dass wir in den kommenden Jahrzehnten öfter mit Starkregen rechnen müssen. Abflüsse können das alles nicht fassen.

Wir fordern , den Bahnhofschlag in Dahlewitz komplett als Wohnbaufläche zu sichern. Das war schon eine Bedingung bei Übergabe der Flächen an die Gemeinde .Dort kann nicht nur Dahlewitzern sondern auch Er-
werbseinpendlern Wohnraum geboten werden. Wichtig ist für die Dahlewitzer auch die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen für Senioren , dass diese im Alter im Ort bleiben können .

Die Wohnentwicklung für den Bahnhofschlag in Dahlewitz ist vorerst vom Tisch und sicher für den hier betrachteten Zeitraum (bis 2035) auch nicht realisierbar. Die Vorschläge für eine Entwicklung als Bildungs- und Gewerbestandort sind sehr ambitioniert aber auch bis zum Jahr 2035 in dieser Größe nicht umsetzbar. Ich denke da nur an die langen Planungs- und Beteiligungsprozesse die solche Vorhaben begleiten. Aus meiner Sicht sollte Kleinteiliger gedacht werden und mit den Planungen da begonnen werden, wo in nächster Zukunft Veränderungen anstehen (Gelände Dahlback). Hier könnte die Gemeinde schneller vor vollendete Tatsachen gestellt werden und damit wären alle guten Planungsideen schon im Keime erstickt. Deshalb Gebiet kleiner Denken und dann bis 2035 lieber das durchsetzten was im Konzept angedacht ist. Das Überfordert dann auch nicht die Verwaltung sowie die politischen Gremien der Gemeinde. Und wer weiß vielleicht ist später dann auch eine Wohnbebauung wieder möglich.

Schaut man in den Flächennutzungsplan, ist dort eindeutig Wohnbebauung geplant. Außerdem wurde dieses Gebiet mit der Auflage der Wohnbebauung an die Gemeinde übertragen.
Diese Fläche liegt auch im selben Schutzbereich wie die halbe Innenstadt von Blankenfelde, also dürfte es Seitens des Lärmschutzes auch keine Probleme geben, zumal man es ja bei Neubebauung noch zusätzlich mit Schallschutz berücksichtigen kann.

Es gibt nichts was dort einer Wohnbebauung im Wege steht.

Von der Moderation wurde geantwortet, dass der Bahnhofsschlag nicht mehr zu Wohnzwecken und/oder besonders lärmschutzbedürftigen Einrichtungen verwendet werden kann.

Da die Planung dahin geht, dass ein Großteil vom Dahlewitzer Wald für einen S-Bahnhof zum Gewerbegebiet geopfert werden soll, sollte im Gegenzug der Bahnhofsschlag zum unmittelbaren (!) Erholungsnutzen für die Dahlewitzer wieder aufgeforstet werden. Die Dahlewitzer Waldfläche wird sich nicht unerheblich reduzieren und der Bahnhofsschlag grenzt unmittelbar an die Dahlewitzer Heide, sodass sich hier ein direkter Ausgleich für die fehlende Waldfläche anbietet.

Ich gebe zu bedenken, dass der Dahlewitzer Wald sehr stark genutzt wird!!!
Die Flächenreduzierung wird sich sowohl auf die Natur als auch auf die Ortsansässigen auswirken!!!

Es gibt, außer über die Bahnhofstraße, keine weitere Möglichkeit, von der Dahlewitzer Waldseite auf die andere Waldseite Richtung Blankenfelde zu wechseln. Wird die Dahlewitzer Waldseite kleiner, werden die Menschen und Tiere ausweichen wollen und noch verstärkter über die Bahngleise wechseln (Unfallrisiko). Dann allerdings mit dem Unterschied, dass der künftige Bahnverkehr eine ganz andere Geschwindigkeit und wohl auch eine kürzere Taktung haben wird.

Die Schließung von Dahlback hat sich zumindest positiv auf das Verkehrsaufkommen durch Dahlewitz/Blankenfelde ausgewirkt. Würde die gesamte Fläche am Bahnhofsschlag gewerblich genutzt, dann würde sich zwangsläufig das Verkehrsaufkommen extrem vervielfachen. Damit einher geht zusätzliche Lärmbelästigung durch Lieferverkehr, obwohl die Ortschaft schon durch Bahn- und Flugverkehr extrem stark belastet ist.

Einerseits dürfen Wohnungsbau und/oder schutzwürdige Einrichtungen auf der Fläche nicht gebaut werden, aber andererseits sollen die bereits ansässigen Bewohner mit noch mehr gewerblich bedingten Lärm belastet werden? Wie passt das zusammen?

Es ist außerdem ein Schulweg! Werden aus 30 künftig 5 km/h?

Die Bewaldung des Bahnhofsschlags hingegen würde eine Lärmeindämmung bewirken und käme der Ortschaft Dahlewitz, der Natur und dem Gemeindeimage „Groß Grün“ unmittelbar zu Gute.


Da die Planung dahin geht, dass ein Großteil vom Dahlewitzer Wald für einen S-Bahnhof zum Gewerbegebiet geopfert werden soll, …
Das ist der falsche Ansatz, weil Wald bleibt Wald!!! Die Anbindung S-Bahn oder Regionalbahn ( fährt ab 2025 3x pro Stunde auf 3 Linien nach Berlin ) soll und kann als Geh- und Radweg = Rettungsweg ausgeführt werden.Wer nicht mit Rad oder zu Fuß in das Gewerbegebiet will soll in Dahlewitz Bhf Str. aussteigen und mit dem Bus fahren, das sichert den ÖPNV von Dahlewitz und Groß Kienitz.
Der Bahnhofschlag ist seit den 30iger Jahren als Wohnbaufläche vorgesehen und dafür sollte er auch zur gegebenen Zeit mit viel Grün genutzt werden, da es Gemeindeland ist. Nur so kann die Gemeinde die Grundstückspreise ihrer Planung selber bestimmen und gering halten. Was ist das für ein planerischer Ansatz in ein Siedlungsgebiet 40 ha Wald zu planen?

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