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Zentrales Vorhaben: Innovativer Wirtschafts- und Bildungsstandort Dahlewitz

Das verkehrsgünstig gelegene Industrie- und Gewerbeareal am Eschenweg im Ortsteil Dahlewitz ist mit rd. 70 ha und weiteren Flächenpotenzialen der größte und entwicklungsaktivste Gewerbestandort in der Gemeinde.

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Zentrales Vorhaben Mahlow Nord - Quartier der Zukunft

Das Gebiet Mahlow Nord stellt die größte städtebauliche Entwicklungsreserve mit Eignung für Wohnungsneubau im Gemeindegebiet dar, sofern die Nordschleife (Nachflugroute) nicht umgesetzt wird.

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Zentrales Vorhaben: Nachhaltige und proaktive Landschaftsentwicklung

Die Gemeinde ist in einen attraktiven Landschaftsraum eingebunden mit wichtiger naturräumlicher Bedeutung einerseits und mit  Bedeutung für Erholung und Freizeit andererseits. Angesichts des anhaltenden Siedlungsdrucks aber v.a. der immer deutlicher spürbaren Auswirkungen des Klimawandels wird eine klimaorientierte und proaktive Landschaftsentwicklung als ein zentrales Vorhaben der Gemeindeentwicklung benannt.   

Erfahren Sie mehr zu diesem zentralen Vorhaben hier:

Das möchten wir von Ihnen wissen:

  • Wie wichtig ist dieses zentrale Vorhaben aus Ihrer Sicht für die Gesamtentwicklung der Gemeinde?
  • Welche Zielsetzungen sind Ihnen in diesem Zentralen Vorhaben besonders wichtig?
  • Welche Maßnahmen und Projekte sollten hier in den kommenden Jahren im Fokus der Gemeindeentwicklung stehen (Schlüsselprojekte)?

Wir freuen uns über ihre Kommentare und Hinweise!

Kommentare

Reitsport ist sehr stark in der Region vertreten, allein in Jühnsdorf gibt es rund 200 Pferde auf verschiedenen Höfen. Das ist ein nicht zu vernachlässigender Wirtschaftszweig für die Region (Steuereinnahmen) und macht viele, naturliebende Berliner aufmerksam auf die Region, die (fast) täglich zu ihren Pferden in unsere Gemeinde fahren.
Leider sind Reiter oft gezwungen in Ermangelung von Alternativen auf die Straße auszuweichen, oder Landstraßen mehrfach zu überqueren, um auf bereitbare Wege zu gelangen. Das stellt eine Gefahr für die Reiter dar, aber auch eine Behinderung des Verkehrs, da Reiter durch die StVO gezwungen sind auf die Straße auszuweichen. Oft kommt es zu Beinahe-Kollisionen mit Autos, Motorrädern und auch Fahrrädern, da wir uns oft die Wege/Straßen teilen müssen. Obwohl die Reiter einen großen Teil der Natursportler in der Region ausmachen, werden sie nicht gefördert. Wir erleben oft, dass Spaziergänger im Wald, vor allem Familien, sich sehr darüber freuen Pferde zu sehen, und werden immer mit leuchtenden Kinderaugen gegrüßt. Hier könnte die Gemeinde aktiv Kinderreitschulen usw. fördern (Reiten als Schulsport). Natürlich gibt es auch Punkte, die nicht so gern gesehen sind: Die Pferdeäpfel auf Straßen und Wegen zu entfernen sollte für unsere Reiter selbstverständlich sein, und hier darf auch gern vom Ordnungsamt härter durchgegriffen werden - wir ärgern uns selber darüber wenn andere Reiter die Hinterlassenschaften ihrer Pferde nicht wegräumen!
Nach dem Landschaftsschutzgesetz ist das Reiten auf Wirtschaftswegen erlaubt, leider enden diese oft auf großen Wiesen, und somit in Sackgassen. Das zwingt uns dann (z. B. Jühnsdorf Richtung Glienick), die Landstraße 2x zu überqueren, oder gar an dieser entlang zu reiten. Hier würde es helfen, einen Wirtschaftsweg zu erstellen, der beritten werden darf. Es braucht keine festen Reitwege, wir teilen uns die Natur gerne mit Spaziergängern, Mountainbikern etc. - bei gegenseitiger Rücksichtnahme. Aktuell gibt es einen gekennzeichneten Reitweg in Jühnsdorf - dieser verläuft parallel zur Autobahn, ist somit landschaftlich nicht wirklich schön, und endet in einer Sackgasse auf einer Weide. Ich denke hier lassen sich schnell Lösungen finden, so dass die Reiter weniger auf den Straßen, und mehr in der Natur unterwegs sein können.
Des Weiteren parken oft Autos mitten im Wald, oder fahren in diesen - wir sehen oft illegal abgeladenen Müll oder Spaziergänger die auf dem Lindenberg parken o.ä. Hier kann durch Schranken Abhilfe geschaffen werden.
Dadurch dass Reiter sich auf Tieren durch die Natur bewegen, kommen sie oft mit Wild in Kontakt, welches keine Angst vor uns hat. Somit stören wir keine Wildtiere, sondern sind Beobachter der schönen Natur im Landkreis, und als naturnahe Sportart, ist es genau das was Reiten für viele so attraktiv macht.

Diese allgemein formulierten Entwicklungsziele sind richtig, aber andere zentrale Vorhaben mit weiterem Flächenverbrauch (Mahlow-Nord, Verdoppelung der Gewerbeflächen in Dahlewitz) stehen dazu im Widerspruch.

Die Bürger von B.-M. werden in Zukunft durch den BER übermäßig belastet. Als Ausgleich müssen die Freiräume für die Naherholung erhalten und entwickelt werden. Weitere Ausweisungen von Wohn- und Gewerbeflächen erzeugen zusätzlichen Lärm, Verkehr, … Sie reduzieren die Lebensqualität weiter und sollten vermieden werden.
Fazit: In Dahlewitz gibt es bereits genügend hochwertige Gewerbeflächen mit guten Firmen und vielen Arbeitsplätzen, wir brauchen dort keine flächenzehrenden Lagerhallen und Garagen. Weiterer Wohnraum kann im gesamten Gemeindegebiet durch Innenverdichtung gewonnen werden.

Vorschläge für Projekte und Maßnahmen :
Es ist für die Zukunft auch wichtig, den Schutz wichtiger Landschaftsbestandteile mit Bedeutung für einen Biotopverbund über die Gemeindegrenzen hinaus festzustellen. Auch die Bedeutung für die Naherholung der hier lebenden Menschen ist zu berücksichtigen.

1. Glasowbach
Dieses Verbundbiotop schneidet die Siedlungsachse am Bahnhof Blankenfelde, in Glasow die B96.

2. Zülowkanalniederung
Dieses Verbundbiotop schneidet die Siedlungsachse in Rangsdorf die A10 und die B96. Der Freiraum östlich der B96 sollte geschützt werden und nicht durch Gewerbeflächen zerstört werden.
Diese Biotope schneiden die Siedlungsachse. Sie sind wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt und sollten deshalb auch im Siedlungsgebiet durchlässig sein.

3. Feuchtwiesen zwischen Blankenfelde, Genshagen, Diedersdorf , Großbeeren
Dieses ehemalige Niedermoor wurde als Futterfläche für die Milchviehanlage in Blankenfelde genutzt. Sie ist gekennzeichnet durch Entwässerungskanäle, Strukturarmut, Artenarmut. Dieser Grünzug zieht sich von der A10 über das Dorf Mahlow bis an die Berliner Stadtgrenze. Hier gibt es großes Potential für Erhöhung der Artenvielfalt, CO2-Speicherung durch Wiedervernässung und Moorbildung, Naherholung, ...

4. Flächen für Mahlow-Nord
Diese Landschaft sollte von Bebaung frei bleiben. Nur so kann B.-M. als Mittelzentrum und eigenständiger Ort erfahrbar werden und nicht als eine Fortsetzung Berlins.

Ich schließe mich den Ausführungen des Ausgangstextes an.

Also vor der Wahl, erinnere ich mich daran. Nach der Wahl wurde sie an eine gestiegene Bewohnerzahl geknüpft. - Häuser werden ja lustig weitergebaut...

Die Schwimmhalle und der Park mit Badesee auf dem Kasernengelände wären mal was Positives!

Es gibt wunderbare Strecken zum Radfahren und Spazierengehen. Doch um dorthin zu kommen, muss man oft auf der Straße fahren oder neben der Straße gehen. Mir fällt dabei sofort die alte B96 zwischen Glasow und Dahlewitz ein, aber auch die Landstraße zwischen Jühnsdorf und Großschulzendorf. Es wäre wunderschön, wenn es dort Rad- und Fußwege geben würde,

Warum wird hier immer von Grün geschrieben und dann sollen in Mahlow die wertvollen Felder verkauft und bebaut werden? Da werden ja einige Multimillionäre.

Zwar sind die Felder zu bestimmten Zeiten grün, sie haben aber wenig mit Nachhaltigkeit zu tun . Die Böden ausgelaugt durch jahrelange Monokulturen und Überdüngungen , bieten sie dadurch leider kaum die Grundlage für Biodiversität . So wäre eine behutsame Umgestaltung von Mahlow Nord im Rahmen einer Landschaftsentwicklung zu überdenken.
Bea Philipp-Habicht

In den nächsten Jahren werden in Dahlewitz Luft-, Bahn- und Autoverkehr, wirtschaftl. Entwicklung, Begehrlichkeiten von Industrie und Handwerk nach Nutzungsflächen und Zuzug von Wohnungssuchenden zunehmen, das ist unbestritten.
Aber Wirtschaftswachstum wird in Zukunft nur uns Menschen von Nutzen sein, wenn es mit Nachhaltigkeit vereinbar ist.
Ich finde es wichtig, dass sich an das Konzept der Gemeinde: Groß Grün gehalten wird und die Sicherung von Grün- und Freiraumstrukturen als zentrale Zukunftsaufgabe in Zeiten des Klimawandels angesehen wird.
- Ausgehend davon, dass Dahlewitz wie alle Ortsteile weiterhin lebenswerter Wohnort mit seinen historisch gewachsenen Mittelpunkten bleiben soll, ist es gerade in unserem Ort nötig das vorhandene Gleichgewicht zwischen waldsiedlungsähnlichen Siedlungsstrukturen und den Naherholungsflächen in Form des angrenzenden Waldes zu erhalten.
- Wiesen- und Feldwege, Feldraine, Sumpfgebiete und naturnahe Verbindungswege (z.B. an der Bahnlinie zu Blankenfelde ) sind zu pflegen und damit aufzuwerten.
- Die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes am Eschenweg darf nicht mit Vernichtung von Waldgebieten einhergehen.
- Der geplanten Verkehrsanbindung des zukünftigen S-Bahnhaltepunkts Dahlewitz- Süd (Gewerbegebiet) darf nur minimal Wald für Geh-, Rad- und Rettungsfahrzeuge geopfert werden.
- Übrigens finde ich, dass der Regionalbahnhof eine hervorragende zweimalige Anbindung in der Stunde an Berlin und auch an den Fernbahnverkehr für die Dahlewitzer bietet und nur noch ein
zusätzlicher Halt beim Gewerbegebiet Eschenweg sowie ein optimaleres Busnetz fehlt.

Die Präsentation bezieht sich mit dem Waldumbau von monokulturellen Baumbeständen zu mehr Laubbäumen offenbar auf die Zielstellung der Bundesregierung. Doch auf welchen Waldflächen dieser Umbau konkret stattfinden soll darüber schweigt sich die Präsentation aus. Vor allem mit Blick auf den Dahlewitzer Wald ist das interessant, will doch ein anderes Projekt dort ein Gewerbegebiet hineintreiben. Damit ergibt sich zumindest in diesem Punkt ein Widerspruch.

Auch fehlen Anhaltspunkte wo in den Siedlungsgebieten Anpflanzungen von Bäumen etwa entlang der Straßen erfolgen sollen.

Mit Blick auf den Dahlewitzer Gutshof hat sich jüngst ein Investor gefunden, der hier Wohnungsbau betreiben will. Dieses Projekt ist in der Präsentation unberücksichtigt bzw. es geht nicht hervor, wie es in den Plan zum "grünen Ortskern" integriert ist. Tatsächlich aber scheint der Gutshof ein geeignetes Areal für Wohnungsbau zu sein.

Leider wirkt diese Präsentation reichlich dünn. Das wie und was wird nicht benannt. Leider steht auch die momentane Entwicklung mit den um sich greifenden neuen Baufeldern im krassen Gegensatz zu einem Vorhaben wie diesen.
Natürlich muss eine wachsende Gemeinde auch neues Bauland erschließen, von Nachhaltigkeit kann hier allerdings keine Rede sein. Nicht nur die Natur bleibt hier auf der Strecke, sondern auch die Menschen selbst.
Es sollte vielmehr auf ein Gleichgewicht geachtet werden. Die 'grüne' Gemeinde erhalten und fördern, statt jeden freien Platz zu verdichten. Die freien Plätze erfahrbar machen und neuen Wohnraum dort ansiedeln wo er hingehört...in eine Infrastruktur! Warum nicht auch mal andere Wege gehen? Statt einen alten Gutshof samt Park zu 'aktivieren', die Geschichte des Ortes respektieren und vielleicht wiederzubeleben und somit in Dahlewitz ein vielfältiges Begegnungszentrum schaffen. Statt Siedlungsränder zu 'konturieren', sinnvoll und nachhaltig nutzen. Vielleicht Agrarflächen zu vielfältigen regionalen Versorgungs- und somit auch Bildungsflächen gestalten. Bei diesem Vorhaben gibt es viel Entwicklungspotenzial!

Schön das einer der Schwerpunkte die Landschaftsentwicklung ist. Hier wurde in der Vergangenheit schon viel geschaffen (Gutspark, Prommenade, Spielplätze, etc.) aber natürlich bleibt Raum für neue Projekte. Die Verbindung der Landschafts-, Spiel- und Parkfreiräume sollte verbessert und nach Außen gut dargestellt werden. Hier wissen die Bürger der Gemeinde oft gar nicht was es schon alles gibt. Durch Gemeindeinterne Rad- und Wanderangebote könnte man die Highligts miteinander verbinden. An eine Entwicklung künftiger Bauflächen (hier besonders Mahlow-Nord) sollte auch immer eine anspruchsvolle Freiraumplanung und Durchsetzung solcher Maßnahmen gekoppelt sein. Die für Mahlow angedachte Entwicklung der alten Deponie sowie die Umsetzung des Bürgerparks in Blankenfelde sollten im hier betrachteten Zeitraum zur Umsetzung kommen. Ein weiterer Schwerpunkt sollte die Planungsrechtliche Festsetzung von Grün- und Wohnflächen in den ehemaligen Dorfkernen unserer Ortteile sein. Hier ist schon vieles versäumt worden aber auch noch einiges zu retten. Die ursprünge der Ortsteile sind sonst in ihrer historischen Form nicht mehr zu erkennen.

Erster Ansatz GroßGrün

Mit BER, Dresdner Bahn, B96 und vielen vorhandenen und geplanten Gewerbestandorten wird es auch in Zukunft viel Verkehr und Umweltbeeinträchtigungen in Blankenfelde -Mahlow geben. Schön das diesem großen Pfund nun etwas entgegen stehen soll, das hier im INSEK einen zentralen Platz gefunden hat. Viele Projekte sind bereits vollendet oder befinden sich in der Planungsphase. Nun sollten diese Projekte vernetzt und damit auch erlebbar für die Bevölkerung gemacht werden. Ein ausgebautes Rad – und Wanderwegenetz für das Gemeindegebiet wären wünschenswert. Künftige kleine und große Planungen sowie Ergänzungen bereits bestehender Landschaftsprojekte sollten so geplant und vorgedacht werden, das ein Übergang in die offene Landschaft, Biotope oder angrenzende Schutzgebiete möglich ist. Aktionen zu Schutz, Säuberung und Erhalt der angelegten Flächen sollten so angekündigt und dargestellt werden, das sich eine Vielzahl von Einwohnern hier beteiligen.
Landschaftsentwicklung setzt aber auch bei privaten Eigenheimbesitzern, künftigen Bauherren und natürlich der für diese Belange zuständigen Verwaltungen an. Durch die Siedlungsbeschränkung des BER ist eine Entwicklung der Gemeinde bereits stark eingeschränkt und eine weitere Wohnbebauung nur noch an bestimmten Punkten möglich. Es wird also eine zunehmende Verdichtung der bestehenden Wohnbauflächen erfolgen die sich auch aufgrund der hohen Bodenwerte automatisch ergeben wird. Hier sind Politik und Verwaltung aufgefordert verbindliche Planungen/ Satzungen zu erstellen/ beschließen um den grünen Charakter der Siedlungen und Dorfkerne zu erhalten. Eine geordnete/ gesteuerte bauliche Verdichtung bedeutet dann auch Erhalt von Frei- und Naturräumen. Bürger und Investoren müssen auf Augenhöhe beteiligt und überzeugt werden. Leider stehen dem noch zu oft ungerechte nicht nachvollziehbare Entscheidungen entgegen. Hier sehe ich noch großes Potential.
Proaktiv heißt Einbindung Vieler in die Belange der Landschaftsentwicklung privater wie öffentlicher Grün- und Freiflächen. Hier wurde schon vieles angegangen um für die Bürger und künftigen Einwohner eine lebenswerte Heimat zu schaffen. Der Weg sollte aber auf allen Ebenen mit noch mehr Weitsicht, Ideen sowie im Sinne von GroßGrün und des hier angeschobenen Prozesses fortgesetzt werden.
Dafür viel Erfolg.

Wir haben viele schöne Wanderwege. Dort könnten noch mehr Bänke oder auch Tisch-Bank-Kombinationen stehen.

Naturschutz wird in Brandenburg großgeschrieben indem man Wälder abholzt und den neu eingewanderten Wolf zum Abschuß freigibt!
Unser Gemeindeslogan lautet grün, grüner, groß grün. Gilt der auch nach der Bebauung der Gemeindeflächen in Dahlewitz? Oder heißt er dann grau, grauer, groß grau????
Das Gemeindewappen ist ein Widerspruch zu den geplanten Veränderungen in der Gemeinde. Wenn der Wald weg ist, ist auch das Wasser weg. Sollte dann über ein neues Wappen nachgedacht werden????

Landschaftseinbindung bei Groß Kienitz und Blankenfelde wird als Ziel genannt- Warum nicht auch für Dahlewitz – unsere östliche Grenze ist die Zülowniederung und die westliche der Glasowbach-Blankenfelder See. De ½ Naturlehrpfad geht durch Dahlewitz und wurde auch von uns damals initiiert. Hinzu kommen der nördliche Bereich mit dem geschützten Biotop Liekespfuhl und dem Storchennest und der südliche Bereich mit dem Löschegraben und den Ausgleichsflächen des Eschenweges südlich der A 10. Wichtige Aufgabe für INSEK- Abgrenzung der Gewerbeflächen und Freiflächenentwicklung, insbesondere östlich der B 96! Ein verträglicher Übergang muss planerisch abgesichert werden, sowohl bzgl. Landschaftseinbindung als auch (besonders wichtig) ein Wassermanagement. Denn die angrenzenden Landschaftsräume sind wassergeprägt und abhängig. Selbst kleinere Eingriffe haben in diesen sensiblen Bereichen massive Veränderungen zur Folge. Bis hin zum totalen Verlust der Funktion. Die Gemarkung Dahlewitz ist eingerahmt von diesen wasserabhängigen mit einander verbundenen Biotopen.
Die Dahlewitzer Waldflächen gehören zur größten zusammenhängenden Waldfläche der Gemeinde! Waldflächen und Freiflächenstrukturen (einschließlich Landwirtschaftliche Flächen) sind wichtig für die Naherholung, den Sport und als Abgrenzung zu Gewerbeflächen, A 10 und ausgebauter B 96!
Wo bleibt im Rahmen des INSEK das schon bei der FNP Entwicklung angekündigte Flächenmanagement für Ausgleichsflächen, die ja nachweislich für die umfangreiche Plangebietsentwicklungen benötigt werden ? Bis hin zur Flächenplanung den Einzelbaumnachpflanzungen, die ja auch für und in der Gemeinde gesichert werden sollten. Dieser notwendige Ausgleich sollte bereits im Rahmen des INSEK eingriffsnah durch Flächenvorhaltung für die „grüne“ Gemeindeentwicklung genutzt werden.

Ich hoffe sehr, dass bei den ganzen Projekten auch bedacht wird, wie die Nutzer dieser Naherholungsangebote diese erreichen können. In den meisten Fällen fahren diese gerne mit dem Auto am liebsten direkt bis in den Wald rein. Wenn ich da nur an den Jühnsdorfer Weg denke, der mittlerweile verkehrstechnisch eine Katastrophe ist. Nicht nur wochentags sondern neuerdings auch an den Wochenenden ist die komplette Straße bis in den Wald zugeparkt. Wenn nun noch mehr Personen durch weitere Angebote in diesen Bereich gelockt werden, wie soll es dann erst werden? Von Erholung kann da keine Rede mehr sein und die Wohnqualität der Anwohner sinkt weiter anstatt zu steigen. Ist es denn wirklich notwendig auch noch einen Schwimmteich anzulegen? Abgesehen davon, dass mir die Fläche als viel zu klein erscheint, dürften die Unterhaltungskosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Man sollte eher die vorhandenen Potenziale (Krumme Lanke, Glasowbach, Blankenfelder See) nutzen als neue künstlich zu schaffen. Und eine große Bitte noch: Planen Sie ausreichend Parkmöglichkeiten ein. Die vorhandenen reichen jetzt schon bei weitem nicht aus. Oder besser noch: Schaffen Sie Anreize z.B. durch gut ausgebaute Rad-/Wanderwege damit erst gar nicht mit dem Auto in die Naherholung gefahren wird.

Blankenfelde-Mahlow 2035 ?
von Gast am 07.02.2021 in Kritik&Lob leider nicht beantwortet
und warum muss man 16 sein, um sich zu beteiligen ?
Unsere Gemeindeentwicklung kann nicht gelingen, ohne die jungen Leute und Kinder zu fragen, wie sie sich IHRE Gemeinde /Heimat vorstellen ?
Wichtig diesen Aspekt vor einer Beschlussfassung einzuarbeiten. Ein gutes Beispiel wäre INSEK Potsdam - ganz aktuelle !
Eine extra angepasste Beteiligung wäre angebracht ! !!!

Ein Radwegekonzept ist in BlaMa dringend nötig. Daran schließt sich der Radwegeausbau an.
Die Radwege in unserem Gemeindegebiet sind oftmals in sehr schlechtem Zustand (teilweise Trampelpfade neben der Straße). Durchgängige Radwege wären für unsere Gemeinde ein Geschenk des Himmels.
Bitte ertüchtigt die Radwege zum Schutz aller Radfahrer und insbesondere der Kinder!

Ein Radwegekonzept und die damit verbundene Umsetzung der Ertüchtigung bzw. des Ausbaus des Radwegenetzes ist dringend notwendig.
Durchgängige und gut befahrbare Radwege tragen zur Sicherheit der Bürger und insbesondere der Kinder bei.

Volle Unterstützung für alle hier genannten Ideen und Pläne.
Für mich nötiger als einiges anders, was hier vorgestellt wird.

PS: Und leider widersprechen auch einige andere Vorhaben diesen Ziel.

Ein Gehweg für die Straße Alt Glasow , von Kreischaussee bis Schulstraße wäre dringend nötig.
Mit Beleuchtung !!
Kinder die hier in wenigen Jahren den Schulweg nehmen müssen sind hoher Gefährdung ausgesetzt,
es muss auf der Fahrbahn gelaufen werden.
Insbesondere in der Dämmerung ist es hier auch für Erwachsene gefährlich da herannahende Fahrzeuge die Fußgänger nicht sehen.
Eine Bushaltestelle wäre ebenfalls nötig, dieser Teil von Mahlow verfügt über keine Verbindung zur S-Bahn.
Ich grüße den Planungsstab

Wir brauchen schnellstmöglich ein ordentliches Verkehrskonzept, dass beim Radverkehr Pendlerströme (und nicht nur Freizeitaktivitäten) berücksichtigt. Die Menschen hier fahren von zu Hause zu den Bahnhöfen, durch die Orte zu den Schulen, zu den Nachbargemeinden und zur Arbeit zum Flughafen. Blankenfelde-Mahlow muss den Menschen, die das Fahrrad benutzen wollen, ein Angebot machen. Es werden immer mehr und selbst jetzt im tiefsten Schnee sieht man Fahrradspuren. Wenn das ganze ein "Entwicklungskonzept" und kein "Stillstandskonzept" sein soll, dann muss nicht nur zügig geplant werden, sondern auch entsprechend weit in die Zukunft gedacht werden. Vor allen Dingen aber muss das alles auch zügig fertig werden. Wir Einwohner wollen nicht bis 2035 auf eine menschenfreundliche Verkehrsinfrastruktur warten, die auch Kindern und alten Menschen eine sichere Umgebung bietet.

Was mir immer wieder auffält ist das Fehlen von Mülleimern. Überall liegt der Müll herum. Letztes Jahr konnte ich einen schwarzen Sack bis zum Rand füllen nur mit herumliegendem alten Plastik, Taschentüchern etc. Ihr würdet Mensch und Tier einen großen Gefallen tun Mülleimer aufzustellen. Wir haben noch ein wenig Natur übrig, die müssen wir ja nicht auch noch beschmutzen. Ich finde ehrlichgesagt, dass eine Gemeinde nicht das Recht hat sich grüne Gemeinde zu nennen, wenn sie nicht in Mülleimer für eine saubere Umwelt investiert.
Was ich gut finde ist die Tiere die hier um uns sind, Schafe, Ziege, Pferde, Gänse, Hühner bis letztes Jahr waren auch Alpacas hier. Das weiter zu fördern und noch etwas auszubauen fände ich toll. In Mahlow leben jung bis alt und ich denke jeder hat Freude an Tieren, gerade in diesen Zeiten. Was ich traurig finde, ist allerdings das die Tiere sehr dicht an der Landstraße stehen, das bedeutet ein ständiger Stressfaktor für die Tiere. Einen Schallschutz zu bauen würde nicht nur den Tieren sondern auch den in der Nähe der Landstraße lebenden Menschen einen gefallen tun.

Aber ich bitte wirklich um Mülleimer. Die liegen mir persönlich sehr am Herzen. Das wir hier keine korrigiere 3 Mülleimer haben finde ich schade und ist echt Müll.

Natürliche Landschaft erhalten - sehr gut! Verkehrswege für Rad und Fußgänger: auch sehr gut. Bitte dabei beachten:
- Radwege auf den Verbindungsachsen versiegeln und mit Bäumen beschatten.
- Stichstraßen in Gartenstadtgebieten nicht versiegeln - als Spielstraßen deklarieren. Dann braucht es keine extra Rad- und Fußwege . Das Wasser dort nicht wegführen - es wird für die Gärten und Bäume sowie für die Tiere benötigt.
- Dort wo an Verbindungsstraßen bereits ein Gehsteig existiert, wird kein weiterer auf der gegenüber liegenden Seite gebraucht - besser eine Grünfläche belassen. Der Fußverkehr ist nirgends so hoch, dass ein zweiter Weg notwendig ist und der Straßenverkehr lässt es zu, als Fußgänger die Straßenseite zu wechseln.
- Radweg Nord-Süd an der Bahn entlang von Rangsdorf bis nach Berlin rein als Radschnellweg ausbauen und Ost-West die alte Landstraße für den Autoverkehr sperren und Schnellstrecke bis Potsdam.

Nachhaltige und proaktive Landschaftsentwicklung halte ich für sehr wichtig, vor allem in einer Gemeinde, die sich grün nennt. ;)
Der Ausbau von Radwegen ist hier besonders wichtig. Diese dienen nicht nur der besonderen Sicherheit, sondern bieten auch für den Tourismus mehr Attraktivität. Beschilderte Wanderwege, Sportelemente, Kneipanlagen, o.ä. kann man hier sehr gut einbinden.
Nachhaltig würde auch bedeuten neue Bäume zu pflanzen. Evtl. jährliche Feste, Projekte zu organisieren in denen Spenden gesammelt werden, um hier eine große Waldanlage, Sportgeräte, Matschspielplatz, etc. anzusiedeln. Eine grüne Gemeinde muss hier ihre Priorität setzen und endlich Ziele und Visionen in Taten umsetzen. Gemeindevertretersitzungen sind so häufig von konkurrierenden Debatten geprägt und verfehlen dadurch häufig gemeinsame Ziele und Vereinbarungen. Ich wünsche mir einen grünen Faden, der sich durch die Gemeinde zieht. Dieser grüne Faden müsste sich in der Gestaltung von vielen grünen Wäldern und Feldern widerspiegeln. Attraktive Wohnanlagen im Einklang mit der Natur. Lehrpfade um die Achtsamkeit zu stärken.(Mülleimer ;) und Tiere). Einem grünen Pfaden der eine gute Verkehrsanbindung schafft, um das Klima nachhaltig zu schützen. Einen Ortskern in dem regionale Produkte angeboten werden, Gemeindeprojekte abgehalten werden ( wie Fotoausstellungen vom Ort)