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Zentrales Vorhaben: Zentrumsentwicklung Alte /Neue Mitte Mahlow

Die „alte“ Mitte Mahlow bildet einen der wenigen verdichteten, kleinstädtisch anmutenden Bereiche im Gemeindegebiet mit Einzelhandels- und Dienstleistungsangeboten sowie einer eigenständigen stadträumlichen Identität.

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Zentrales Vorhaben: Neue Funktionen am Bahnhofsschlag Dahlewitz

Die im Besitz der Gemeinde befindlichen Flächen am Bahnhofschlag gehören zu den großen städtebaulichen Entwicklungsreserven der Gemeinde. Aufgrund der Flugrouten ist eine Wohnentwicklung hier nicht möglich.

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Zentrales Vorhaben: Neustrukturierung Bahnhofsumfeld Blankenfelde

Das Bahnhofsumfeld des Regional- und S-Bahnhofs Blankenfelde steht aufgrund seiner zentralen Lage sowie großer funktionaler und städtebaulicher Defizite schon seit geraumer Zeit im Fokus der Gemeindeentwicklung.   

Ab Anfang 2022 soll der Bahnhof Blankenfelde im Zuge des Ausbaus der Dresdner Bahn umfassend umgebaut werden.

Ziel des zentralen Vorhabens ist es, das Bahnhofsumfeld zum einen als zentrale Mobilitätsdrehscheibe weiter zu qualifizieren und zum anderen den Stadtraum unter Nutzung bestehender Flächenpotenziale neu zu strukturieren und neue Nutzungen (von übergeordneter Bedeutung) zu integrieren.   

Erfahren Sie mehr zu diesem zentralen Vorhaben hier.

Das möchten wir von Ihnen wissen:

  • Wie wichtig ist dieses zentrale Vorhaben aus Ihrer Sicht für die Gesamtentwicklung der Gemeinde?
  • Welche Zielsetzungen sind Ihnen in diesem Zentralen Vorhaben besonders wichtig?
  • Welche Maßnahmen und Projekte sollten hier in den kommenden Jahren im Fokus der Gemeindeentwicklung stehen (Schlüsselprojekte)?

Wir freuen uns über ihre Kommentare und Hinweise!

Kommentare

Das Rathaus sollte in die Mitte von B.-M. Das ist besonders für die kleineren Gemeindeteile im Süden wichtig. So wurde es bei der Fusion beschlossen. Das Rathaus wäre von allen Bürgern sehr gut und mit vielen Verkehrsmitteln erreichbar, insbesondere auch mit dem Fahrrad.
Eine einseitige Konzentration aller wichtigen Funktionen am Bahnhof Mahlow ergäbe eine Asymmetrie der Wertigkeiten. Die Vorstellung einer gewachsenen Stadt mit zentralem Marktplatz mit Rathaus, Kultur, Gastronomie und Einkaufen lässt sich in der vorhandenen Siedlungsstruktur nicht realisieren.

Es sollen Radwege entlang der Bahnlinie Richtung Dahlewitz entstehen oder optimiert werden. Was aber ist mit Wanderwegen? Wir laufen dort oft spazieren und ich möchte in Zukunft nicht ständig Radfahren aus dem Weg springen müssen? Die Wege müssten also verbreitert werden, damit alle zufrieden sind.

Wie seit kurz nach der Wende desöfteren beschlossen, jedoch bisher nie realisiert, ist und bleibt das Blankenfelder Bahnhofsumfeld der ideale Platz für ein neues Rathaus für die Gemeinde. Eine zusätzliche, kleine Zweigstelle mit Bürgerdiensten (Ausweise etc.) dazu in Mahlows Mitte würde die Verwaltung als sehr einwohnerfreundlich auszeichnen.

Hier muss dringend etwas passieren. Ein Rathaus muss es nicht sein, passt auch gut nach Mahlow. Vor allem der ÖPNV muss mit einem Busbahnhof unterstützt werden. Ein Kino wäre auch nicht schlecht.

ÖPNV, ein großer Saal für Veranstaltungen, Konzerte, Kino und mehr Gastronomie fände ich auch gut.

Muss das neue Rathaus überhaupt unbedingt an einen der beiden S-Bahnhöfe gebaut werden ?

Ich finde den Ausbau des Bahnhofsumfeld immens wichtig. Hier wurde 30 Jahre lang nichts gemacht, was die Attraktivität nur ansatzweise gesteigert hat. Es wäre schön wenn hier endlich ein neues Rathaus gebaut werden würde und statt dem alten grauen "Bunker" eine schöne Grünanlage errichtet werden würde. Auch wäre die Integration von Gewerbeflächen nahe der Grünen Passage denkbar, was dann zu einem schönen Ortskern avancieren könnte

Gewerbeflächen? Der Platz um den Bahnhof herum ist begrenz und sollte Kultur (vielleicht auch das damals versprochene kleine Kino), Sozialangeboten (Beratungsangebote), Gastronomie und auf jeden Fall einem Discounter wie NP vorbehalten bleiben. Wenn das Rathaus auch noch dorthin kommt, ist weit und breit kein Platz für Gewerbeflächen.

Da kann ich ihnen nur zustimmen. So war es seit Jahrzehnte (davon kann man jetzt sprechen!) geplant und gewollt. Im Wahlkampf des neuen Bürgermeister war es auch so gewollt. Ich zitiere aus der MAZ vom 11.10.2018: "Jeder Ortsteil sollte seine eigene Identität haben....... Blankenfelde soll das Verwaltungszentrum sein..." Genau so war es auch ihm Wahlkampf von Herrn Schwuchow gewollt. Wäre gut, würde er seine Wahlversprechen einhalten und dazu stehen. Auch deswegen bekam er viele Stimmen von den Blankenfeldern, was ist davon geblieben?

Muss der Bau eines neuen zentralen Verwaltungsgebäudes überhaut an einen der beiden S-Bahnhöfe errichtet werden ?
Durch die bestehende Verbesserung des Busverkehrs wären möglicherweise mehrere deutlich größere und aktuell ungenutzte Flächen ebenso gut, wenn nicht besser, geeignet.
So bräuchte auch nicht die lange Bauzeit bis zur Fertigstellung der Dresdner Bahn verschenkt werden.

Das Rathaus im Bahnhofsumfelde von Blankenfelde ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Faktoren für für eine für die Entwicklung des Ortes.
Da Blankenfelde- Mahlow aus verschiedenen Ortsteilen besteht, die sozusagen zwangsweise zusammengeschlossen wurden, ist eine Verwaltungsmitte erforderlich die für alle Bürger erreichbar ist.
Verkehrsmäßig ist der Bahnhof in Blankenfelde am besten für all Bürger erreichbar( Bus und Bahn).

Der Blankenfelder Bahnhof markiert den Übergang zu einer Region mit immer größeren Abständen zwischen den Orten. Er sollte daher weiterhin Endbahnhof für die S-Bahn bleiben, zumal der Name Blankenfelde in den S-Bahnnetz-Plänen prominent bleibt. Natürlich sollten die Zugänge zum S- und Regionalbahnhof weiterhin so optimal bleiben wie sie im Moment sind. Für die südlichen Orte wie Dahlewitz, Rangsdorf, Dabendorf etc. zählen eher schnelle Regionalbahn-Verbindungen in die Berliner Innenstadt. Wer kürzere Fahrten - etwa nach Lichtenrade - hat, kann nach wie vor in Blankenfelde umsteigen, bestenfalls Cafes besuchen oder zum Shopping gehen.

Es ist zu empfehlen das Video im Gemeindeportal B-Mahlow zum Ausbau der Dresdener Bahn sich anzuschauen .
Es wird von einen 20 - Minutentackt der Regionalban gesprochen - - - wer braucht da noch eine S - Bahnverlängerung ? ? ?
In der Vergangenheit fuhr der Regio nur alle 60 Minuten und Mittenwalde so wie weitere Orte wurden von der DB eliminiert 1 1 1

Ich wundere mich doch sehr über einige Kommentare, bitte hört doch endlich mal mit dieser kleinkarierten Denkweise (Mein Ortsteil/ Dein Ortsteil) auf! Es geht doch nicht darum was vor Jahren und Jahrzehnten angeblich irgendjemanden in die hohle Hand versprochen wurde, sondern was auch in der Zukunft für alle Einwohner unserer Gemeinde am besten und nachhaltigsten ist... seht es ein: Blankenfelde hat kein städtisches Zentrum und wird es auch nicht haben, es hat eine dörfliche Struktur und das ist gut so. Wir tun keinem etwas gutes, wenn wir hier versuchen mit der Brechstange ein urbanes Zentrum zu etablieren. Das ist schon so oft schiefgegangen.
Darum muss das Rathaus auch nach Mahlow, wo man das nötige mit dem nützlichen verbinden kann. Hier gibt es bereits die Strukturen. Ein Weg zum Amt kann mit einem Einkaufsbummel oder mit einem Restaurantbesuch verbunden werden. So belebt und fördert man den Einzelhandel.
Im Blankenfelder Bahnhofsumfeld muss das kulturelle und soziale weiter ausgebaut werden (Begegnungsstätten, qualitätsvolle Parkanlage mit Aufenthaltsqualität, Veranstaltungsorte, Mikroverwaltungssitz, Ausstellungsräume, Kino? usw.)...
Ergebnis: nach Mahlow begeben sich die Einwohner eher werktags, um Dinge zu erledigen und zu shoppen; in Blankenfelde flaniert man dann eher abends und am Wochenende (kulturelles Zentrum).

Wenn ich nur die Überschrift lese dann kann ich schon ahnen, was kommt. Eine solche Einstellung kann doch nicht dazu dienen, dass wir allein in der Überschrift alle anderen Leser einstufen, die nicht gleicher Meinung des Schreibenden sind, er denkt „kleinkariert“. Das ist eine Unterstellung und kann so nicht hingenommen werden. Ich zitiere weiter: „Es geht doch nicht darum was vor Jahren und Jahrzehnten angeblich irgendjemand in die hohle Hand versprochen wurde…..“. Ich bin der Meinung, dass die damaligen Gemeindevertreter, Ortsbeiräte und alle anderen Gremien gute bis sehr gute Arbeit geleistet haben. Sicher wird noch „Luft nach oben“ gewesen sein, aber diese Arbeit nun einfach so abzuwerten, als wäre nichts gewesen, ist doch fast lächerlich. Der Schreiber nimmt für sich in Anspruch zu wissen, was in Zukunft für alle Einwohner unserer Gemeinde am besten ist, nicht schlecht!
Richtig stellt er fest, Blankenfelde hat kein städtisches Zentrum, gut erkannt, denn Blankenfelde ist keine Stadt, es hat eine dörfliche Struktur und das ist auch gut so. Ergo: „Deswegen muss das Rathaus nach Mahlow wo man das nötige mit dem nützlichen verbinden kann“. Alles was in diesem Kommentar weiter folgt, möchte ich nicht wiederholen.
Hinsichtlich Kultur bitte ich den Leser den Beitrag von F. Moldenhauer zu lesen. Um nicht Vieles zu wiederholen, weise ich gleichfalls auf den Beitrag von B. Habermann hin. In beiden Beiträgen wird sachlich und korrekt berichtet.
Außerdem besteht Blankenfelde-Mahlow nicht nur aus Blankenfelde und Mahlow. Dazu gehören drei weitere Orte nämlich Dahlewitz, Jühnsorf und Groß Kienitz. Diese drei Orte sind wichtig für die Struktur der Großgemeinde und es wäre sehr ratsam, diese auch voll miteinzubeziehen. Davon sind sie scheinbar sehr weit entfernt, denn ich finde immer nur Blankenfelde und Mahlow in ihrem Kommentar. Auch die anderen Orte haben das gleiche Recht integriert zu werden und das kommt dann auch wieder allen Bürgern zu Gute.
Also, richtig von ihnen erkannt: „… aufhören mit dieser kleinkarierten Denkweise“, es wäre so wichtig!
H. Pappschik

Bitte nicht falsch verstehen. Im Text oben geht es um Blankenfelde als kulturellem Zentrum unserer Gemeinde. Es ist kein Kulturzentrum als Gebäude oder behördliche Instanz gemeint. Insofern gehe ich völlig mit den Anmerkungen von Frau Moldenhauer konform. Sie haben recht, es gibt auf kultureller Ebene tolle und gewachsene Strukturen in Blankenfelde. Eben deshalb macht es erst Sinn diese kulturellen Leuchttürme zu unterstützen, zu stärken und vielleicht auch besser zu vernetzen. Ich denke da sind wir im Grunde einer Meinung.

Auch bezweifle ich keineswegs die tolle Leistung der Lokalpolitiker, die gerade in den schwierigen Zeiten nach der Wende die Weichen für unsere bemerkenswerte Entwicklung gestellt haben. Wir Blankenfelder können da nur dankbar sein. Auch hier sind wir wahrscheinlich einer Meinung.

Das was ich ausdrücken wollte, ist, dass seit diesen Entscheidungen eben Jahre und Jahrzehnte ins Land gegangen sind und seither einige Veränderungen über uns hereingebrochen sind, die sich damals in diesem Maße nur ganz nebulös abzeichnen konnten: extremes Bevölkerungswachstum, stark gestiegene Grundstückspreise, konkrete Planungen zur Dresdner Bahn, ein eröffneter Hauptstadtflughafen, die S-Bahnverlängerung nach Rangsdorf mit zwei neuen Haltestellen in Dahlewitz, die Einstufung der Gemeinde als Mittelzentrum undundund.

Deshalb appelliere ich dafür, diese ganzen Entwicklungen in die aktuelle Entscheidungsfindung einzubeziehen und sich von alten Denkmustern und reflexartigen Argumentationsketten zu lösen. Eine ergebnisoffene und unaufgeregte Diskussion würde uns bei der Entscheidung zum Rathausstandort gut tun...

Wenn man schon zum Shoppen aus dem Süden nach Mahlow zu fahren überlegt (also eher nicht mit dem Rad sondern mit dem Auto) fährt man lieber gleich nach Berlin. Alles Alltägliche gibt es in Blankenfelde. - Nur wegen des Rathauses müsste ich dann selten einmal nach Mahlow.
Aber entscheidend sind dann doch wieder irgendwelche Flächennutzungspläne und wer woran mehr verdienen kann.

Blankenfelde bietet mit seiner Lage den Mittelpunkt unserer Gemeinde. Hier gehört der offizielle Verwaltungssitz auch hin. Darüber hinaus sollte ein Bereich geschaffen werden, wo die Leute shoppen, einkaufen und essen gehen können. Auch die Revierpolizei sollte hier einen Sitz bekommen. Wir sollten auch nicht die Geschichte des Ortes vergessen und Räumlichkeiten schaffen, wo diese Geschichte zentral präsentiert wir. Hier könnte man dann auch eine Informationsstelle einrichten.

Für den Bereich von der Kreuzung Moselstraße / Karl-Marx-Straße bis zum Brandenburger Platz, also dem Zentrum von Blankenfelde, existiert noch ein Bebauungsplan, der B21. Dieser beinhaltet den Tunnel unter der Eisenbahntrasse, das Parkhaus, die Fläche für ein Rathaus und Bibliothek, eine öffentliche Grünfläche und eine Kerngebietsfläche mit einer möglichen 3-geschossigen Bebauung bis an den Brandenburger Platz. Auf diesen Flächen des B21 außerhalb des Tunnels und des Parkhauses ist ausreichend Fläche für ein Rathaus vorhanden, zumindest sollte in der Mitte der Gemeinde der Bürgerservice der Verwaltung mit weiteren sinnvollen Ergänzungen für die Bürger errichtet werden.
Dieses Zentrum von Blankenfelde, in der Mitte von Blankenfelde -Mahlow, ist für alle Bürger der Gemeinde gut erreichbar, und zwar mit der S-Bahn, der Regionalbahn, mit Bussen, mit PKW, Fahrrad oder fußläufig.

Bereits bei der Bildung der Großgemeinde aus den Gemeinden Blankenfelde – Dahlewitz – Groß Kienitz – Jühnsdorf – Mahlow im Jahr 2003 war hier der Sitz der Verwaltung der bis dahin selbständigen Gemeinden, mit Ausnahme der Gemeinde Dahlewitz. Diese gehörte zum Amt Rangsdorf, und der Rangsdorfer Amtsdirektor Hohlstein wollte Dahlewitz wegen der beachtlichen Gewerbesteuereinnahmen unbedingt in die Gemeinde Rangsdorf integrieren. In langwierigen Verhandlungen gelang es schließlich den Bürgermeistern von Blankenfelde, Groß Kienitz und Jühnsdorf (Mahlow wollte zu dieser Zeit noch selbständige Gemeinde bleiben) die Gemeinde Dahlewitz für einen Beitritt zur neuen Großgemeinde zu gewinnen, allerdings mit dem Zugeständnis, dass der Sitz der Verwaltung im Zentrum der neuen Großgemeinde, also in Blankenfelde bleibt.

Die im INSEK-Entwurf formulierte Mobilitätsdrehscheibe für das Zentrum von Blankenfelde kann in keinster Weise akzeptiert werden, weil es dem Anspruch Groß Grün der Gemeinde total widerspricht. In den wichtigsten Zuführungsstraßen zum derzeitigen Busbahnhof (Karl-Marx-Str. , Heinrich-Heine-Str. , Erich-Klausener-Str. nördlich des Mozartweges) müssten jeweils eine Baumreihe abgeholzt werden, um eine Begegnung zweier Busse oder Bus/LKW zu ermöglichen. Eine derartige Maßnahme würde unseren Anspruch auf Groß Grün ad absurdum führen. Vielmehr ist es notwendig, ein neues Verkehrskonzept mittelfristig zu erarbeiten, mit welchem die Bahnhöfe Mahlow, Blankenfelde und Dahlewitz sinnvoll eingebunden werden.

Bernd Habermann
Bütgermeister Blankenfelde von 1998 bis 2003

Ich muss ehrlich zugeben, dass das "Groß Grün" in unserer Gemeinde zu weit geht. Wenn ich ein Schreiben der Gemeinde bekomme steht dort ganz groß "Groß Grün" drauf und irgendwo kleingeschrieben dann "Gemeinde Blankenfelde-Mahlow". Ich habe das Gefühl das unsere Gemeinde dann 2035 "Groß Grün" heißen wird. Ich verstehe nicht warum eine Gemeinde die ja schon das Dach von mehreren Ortsteilen bildet noch eine Dachmarke braucht. Besonders wenn ich überlege, was an Steuergelder wieder für diesen Unsinn ausgegeben wurde. Das Design ist in Ordnung. Es zeigt eine moderne Gemeinde durch Beklebung der Fahrzeuge, durch den Internetauftritt und vieles mehr. Unsere Gemeinde zeigt aber auch das wir nicht wirklich "Groß Grün" sind indem es heißt bauen, bauen, bauen, mehr Wohnungen, mehr Industrie etc. Es wird umso wichtiger werden Grünflächen zu erhalten, denn davon werden wir wohl zukünftig nicht mehr viel haben. Liebe Gemeinde mit dem vorgesetzten Namen "Groß Grün" stehen sie nicht mehr wirklich zu sich selbst. Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ist ein Bündnis aus vielen schönen Orten, die ihre Geschichte und Traditionen mitbringen. Darüber hinaus möchte ich nicht wissen wie viel alte Menschen jetzt verwirrt sind, weil sie Post aus "Groß Grün" bekommen.

Ja, um Dahlewitz wurde gekungelt, auch Blankenfelde wollte nur wegen der Gewerbesteuern Dahlewitz unbedingt integrieren. Doch Dahlewitz versuchte über einen kurzen Zeitraum die Eigenständigung zu erreichen. Nur die Landespolitik spielte da nicht mit und stellte die Weichen gegen die Bemühungen der Dahlewitzer BürgerInnen und die sie vertretenden Abgeordneten . Egal, ob mehr als 70% der Dahlewitzer gegen die Eingemeindung nach Blankenfelde abstimmten oder auch nicht. Immer über die Köpfe der Dahlewitzer hinweg.... Und dieser Prozess setzte sich fort. Dahlewitz konnte sich eine KITA ohne Schließzeiten leisten, aber als sie zu Blankenfelde gehörte, wurden diese Schließzeiten gegen den Willen der damals betroffenen Eltern, "verordnet". Es ging weiter über die Schließung der sehr gut funktionierenden Schulküche, die auch für die KITA kochte. Und immer hieß es aus der Verwaltung, dass für diese Einrichtungen von Dahlewitz das Geld fehle. Über die schleichenden Bemühungen, die Bibliothek zu schließen, will ich garnicht reden... Dabei brachte Dahlewitz teilweise über 15Mio€ in die Gemeindekasse.
Auch heute wird noch über die Köpfe der Dahlewitzer hinweg entschieden, siehe z. B. Änderung des Status des Waldes entlang der Bahn nach Rangsdorf. Für GroßGrün (die Kosten von ca. 70TSD€ stammen wohl auch aus den Steuern von Dahlewitz) interessiert sich auch kaum jemand, vor allen Dingen scheinen sich nur die Betreiber dieser Sache an der Umsetzung, wofür auch immer, zu beschäftigen. Sollen es diese Leute doch im Hinblick auf das geplante Gewerbegebiet am Bahnhof in GroßGewerbe umbenennen. GroßGrün wird hier ad absurdum geführt.

Ich vermisse eine konkrete Visualisierung der zukünftigen Gestaltungsmöglichkeiten dieses Bereiches.
Wieso gibt es kein maßstäbliches Modell der bestehenden Flächen mit neuem Bahnhof und der geplanten Unterführung. Das kostet kein großes Geld und könnte ein Projekt für Architekturstudenten sein.
Die breiten Tunnelrampen werden den Bereich Richtung Grüne Passage völlig verändern.
Die Freiflächen werden eher kleiner als bisher.
Der neue große Busbahnhof, laut Verkehrsverbund BB mit 6 - 9 Halte-Inseln, muss gegenüber dem Parkhaus neu gebaut werden. Große Gelenkbusse müssen sicher ein- und ausfahren können.
Ob die dann verbleibende Fläche zwischen Busbahnhof und Grüner Passage noch für ein großes zentrales Verwaltungsgebäude mit Flächenreserve für eine weiter stark wachsende Gemeinde, einem großen Ratssaal und Fraktionsräumen sowie Mitarbeiter- und Besucherparkplätze ausreicht, kann ich aktuell nicht einschätzen. Wenn es überhaupt baulich umsetzbar ist, geht es nur durch extremes Bauen in die Höhe.
Die bestehende marode Gemeindeverwaltung ist an dieser Stelle nicht mehr zeitgemäß und viel zu klein und entspricht nicht meiner Vorstellung moderner Verwaltungsinfrastruktur. Wir rufen nach fleißigen, motivierten Verwaltungsmitarbeiter und bieten schon viel zu lange ein lieber heute als morgen abzureißendes Gebäude an. Wie lange sollen unsere Gemeindemitarbeiter noch warten ?
Sollte das Rathaus an der Stelle verworfen werden, gibt es auch noch die große Wiese am Waldfriedhof.
Das gegebene Wort an Blankenfelde, die Verwaltung zu behalten und dafür ein neues Gebäude zu bekommen, sollte Bestand haben. Mahlow bekam das schöne Stadion und bekommt jetzt die neue zentrale Gemeindebibliothek. Blankenfelde verdient mehr Beachtung und Zuwendung.
Ich persönlich bin für ein neues modernes Rathaus in Blankenfelde und mit oder ohne Rathaus für eine qualitative Aufwertung des Bahnhofsumfeldes.
Auch das Parkhaus und dessen Umgebung sollte nicht länger so verkommen, verschmiert und verdreckt aussehen.

Zwei Kernthemen des INSEK hängen eng an einer Frage. Wo soll der zukünftige Verwaltungssitz der Gemeinde entstehen. Das dieser notwendig ist, steht außer Frage da auch die Gemeinde im zunehmenden Wettbewerb um Verwaltungsmitarbeiter Arbeitsplätze schaffen muß die zeitgemäß sind. Die Infrastruktur ist an beiden vorgeschlagenen Standorten gewährleistet, so das auch der Bürger das Rathaus gut erreichen kann. Eine Entscheidung zu dieser Problematik ist lange überfällig und sollte ohne Rückblicke, persönliche Befindlichkeiten und Ortspatriotismus zeitnah geklärt werden. Erst dann gibt es für beide Umfelder eine Planungssicherheit.
Der Bahnhof Blankenfelde wird durch sein Umsteigefunktion eine gemeindliche und überregionale Bedeutung einnehmen. Deshalb sollte auch das Umfeld bis 2035 entsprechend gestaltet werden. Eine zentrale und sichere Anlaufstelle für den Busverkehr und die Anbindung von Radwegen an den Bahnhofsstandort sind zu berücksichtigen. Da die Planungen der DB AG zur Gestaltung von Bahn- und Verkehrsanlagen ja bereits abgeschlossen sind und bis spätestens 2025 auch ausgeführt sein sollen, bestehet für die Ideen zum engeren Umfeld schon jetzt Handlungsbedarf. Hier ist es Aufgabe der Verwaltung auf diese Punkte hinzuweisen. Wünschenswert wäre das alle Ortsteile an die Haltepunkte durch sichere Radwegnetze mit entsprechender Beschilderung angebunden werden.
Über die Problematik Zentrumsentwicklung wurden im INSEK leider vergessen sich auch mit der Siedlungsstruktur des alten Dorfkerns auseinander zu setzen. Hier gibt es seit Jahren "Wildwuchs" und keine klaren planungsrechtlichen Vorgaben. Daraus folgende Streitigkeiten mit den Aufsichtsbehörden des Landkreises und Gerichten zeugen nicht von einem bürgernahen Dialog. Es wäre wichtig hier in den kommenden Jahren verbindliche Leitlinien für eine geordnete und strukturierte Entwicklung zu schaffen und damit auch gegenüber Anwohnern, Bürgern und Gewerbetreibenden ein Zeichen zu setzen.

B-M ist aufgrund verschiedener Voraussetzungen wie z.B. Lage zur Bundeshauptstadt, zum BER, zum Industriestandort Dahlewitz und zur entstehenden Gigafactory zwangsläufig eine stark wachsende Gemeinde. Diese Tatsache MUSS akzeptiert werden und durch Schaffung von Wohnraum, Steigerung von Freizeitangeboten wie z.B. (Schwimmhalle, Sportstätten, Wander-und Radwegen und Kulturelle Einrichtungen) unterstützt werden.
Aus meiner Sicht ist die Weiterentwicklung der Ortszentren ein wichtiger Aspekt um die Wohnqualität zu verbessern. Dazu gehört auch Individueller Wohnraum, welcher durch Privatpersonen oder auch ortsansässiger Unternehmen finanziert werden könnte. Dazu ist eine baurechtliche Bearbeitung ohne Willkür erforderlich die auch von Bürgern akzeptiert und verstanden wird. Es gibt hier noch negative Beispiele wie z.B. den Blankenfelder Dorfkern. Hier muß einheitliches Planungsrecht geschaffen werden um eine geordnete Neuansiedlung und Verdichtung zu ermöglichen. Dabei sollten auch die Belange des Verkehrs sowie des Umweltschutzes beachtet werden.
Ich sehe für die Gemeinde viel Entwicklungsspielraum und hoffe auf diesem Wege mit vielen Anregungen der Bürger.

Genau, ist das ein Ziel von INSEK. Und als Dahlewitzer möchte ich das nicht! Dahlewitz als Steuerlieferant für die Verwaltung, die sich eine Gemeindevertretung für die Umsetzung ihrer Interessen hält. Deshalb keine öffentliche Auswertung der ersten Umfrage der 125 Stellungnahmen zum INSEK. Immerhin von 27000 Einwohnern ist das ein hoch eingestufter Erfolg, meint jedenfalls der Bürgermeister mit seinen Entscheidern.Und schade, dass es keine Gleichbehandlung aller Gemindeteile erfolgt. Hauptsache Kultur in Mahlow und Blankenfelde, Dahlewitz und Grosskienitz liefern die nötigen finanziellen Mittel aus ihren Gewerbegebieten.

Ich kann dem Vorredner nur Danken, genau das war auch mein Gedanke beim lesen des Kommentares. Als Dahlewitzer möchte ich nicht das dieser Ort plötzlich nur noch als Industriegebiet angesehen wird. Auch wir möchten gerne in einer schönen, grünen Umgebung sein und bei Spaziergängen „nettes“ sehen dürfen. Dazu möchte ich nicht erst ein oder zwei Orte weiter fahren müssen um dann schöne Dinge sehen zu können.

Ich möchte zum Vorschlag für die Gründung eines Kulturzentrums in Blankenfelde-Mahlow Stellung nehmen.
Solche Gedanken gab es bereits vor einigen Jahren, sie wurden von allen Vereinen, die sich hier für die Kultur engagieren abgelehnt. Das war sinnvoll so.
Bevor Blankenfelde-Mahlow trotz der massenhaft gefällten Bäume im Ortsgebiet „Groß-Grün“ genannt wurde, war es ein „Ort der Vielfalt“. Dieser Titel ließ sehr viel Spielraum zu, z.B. - auch bei den im Ort angebotenen hochwertigen Kulturveranstaltungen, um die uns manch Brandenburger beneidet.
Als Rentner habe ich genug Zeit unter den vielen Angeboten auszuwählen und sie wahrzunehmen. Dass es dabei ab und zu terminliche Überschneidungen gibt, ist manchmal ärgerlich. Aber das lässt sich bestimmt durch Abstimmung der Veranstalter untereinander regeln.
Die von den Vereinen organisierten Veranstaltungen sorgen für ein abwechslungsreiches und interessantes Kulturleben in Wohnnähe, was vor allem für die ältere Generation wichtig ist. Viele schaffen es eben noch in die Alte Aula oder die Grüne Passage, aber nicht mehr nach Berlin.
Jeder der Kulturvereine hat sein spezielles Spektrum und macht seine Arbeit mit langjähriger Erfahrung ausgezeichnet eigenständig, seinen vorhandenen Räumlichkeiten angepasst. Das ist die besagte Vielfalt, die das Kulturleben der Gemeinde so bunt macht. Was sich bisher bewährt hat, muss man nicht beiseite schieben. Bewährtes hat immer die Fähigkeit, sich auch in Zukunft vorwärts und neuen Bedingungen angepasst zu entwickeln.
Diese Vielfalt weiterhin finanziell zu unterstützen rechnet sich bestimmt besser, als die Neugründung eines Kulturzentrums. Und es ist wohl klar, dass die Bürokratie für die kleinen jetzt existierenden Vereine zunehmen würde. Das kann man den vielen ehrenamtlich engagierten Vorständen nicht zumuten.
Leider ist es in unserem Land oft üblich, Einrichtungen, die gut funktionieren ein höher angesiedeltes Organ vor die Nase zu setzen. Die Kenntnisse der Organisation von Kulturveranstaltungen liegen an der Basis. Und die benötigt dafür kein neues Kulturzentrum.

F. Moldenhauer Blankenfelde

Warum wurde der viele Verkehr in unseren Strassen nicht berücksichtigt? Mit dem BER kommen viele Fremd-Parker nach Blankenfelde.

Dieses Problem wird seit Jahrzehnten vor sich hergeschoben. Man ist ja nicht mal in der Lage, vernünftige Radwege zu schaffen (im Wahlprogramm des Bürgermeisters 2019: ...und Fahrradstreifen in der Gemeinde anregen!!! Das vorhandene Radwegnetz sinnvoll durch weitere, sichere Radwege - auch über die Gemeindegrenzen hinaus - ausbauen) . Es wird neuerdings immer und immer wieder auf INSEK verwiesen, egal welches Problem man anspricht. Es liegt soviel im Argen. Fast zwei Jahre sind seit den Wahlen vergangen, Fazit: die Enttäuschung wird immer größer.
Was wurde bisher umgesetzt? Projekte wie Mahlow Nord will man stemmen, ich frage mich nur wie? INSEK wird es richten??? Auch ich bin der Meinung, wenn die Gemeinde einen Bauamtsleiter hätte, könnte Vieles in Eigenregie eingebracht werden, aber nicht mal den/die haben wir. Von GROß GRÜN ganz zu schweigen. Ich bin mir sicher, nach 2-3 Jahren wird Niemand mehr wissen, was das sollte. Wozu diese Dachmarke, wir sind die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und alles Andere kann man nicht schönreden. Schade um die Gelder, die dort reingeflossen sind oder noch reinfließen werden, bis das Aus kommt,. Es ist vorprogrammiert, es wird so sein.

Es ist eine einmalige Chance, auch in Blankenfelde ein schönes Zentrum zum Wohlfühlen mit kulturellen und gastronomischen Highlights zu schaffen. Ein Springbrunnen oder Teich wäre schön zum Verweilen. Auch soziale oder andere Beratungsangebote und natürlich ein Supermarkt oder Discounter wie NP ist für die (oft älteren) Anwohner auch weiterhin nötig. Es war ja irgendwann mal ein Kino angedacht. In kleinem Rahmen wäre das toll.

Die Schallschutzwand sollte unbedingt gleich zu Beginn mit immergrünen Pflanzen vor Schmierereien geschützt werden, damit die Bahnhofsumgebung gepflegt und nicht heruntergekommen aussieht (wie es leider in Dahlewitz über der Unterführung der Fall ist).

Was sind die Funktionen, die ein Rathaus heute braucht?
- Gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter
- Effektive Strukturen der Verwaltung
- Exzellente Vernetzung sowohl digital als auch verkehrlich
Wo soll eine solche Verwaltung hin ? und das möglichst schnell.
Eine INSEK-Sicht von außen wäre wichtig, frei von eingefahrenen Argumenten
 Lage am „Markt“ – war im Mittelalter wichtig.
Impulsgeber Verwaltungssitz allein nicht ausreichend für Zentrumsentwicklung – verknappt zusätzlich den sehr begrenzten Raum durch eigenen Parkflächenbedarf und Verkehr.
Blankenfelde Bahnhofsumfeld Verkehrschaos vorprogrammiert – hier ist eigentlich der knappe Raum zu schade für ein Verwaltungszentrum, hier gehört zu einer Zentrumsentwicklung Erlebniskultur, Grün und Erholung, sowie kleinteilige Versorgung und wie wäre es endlich mit einer der Größe der Gemeinde entsprechenden / würdigen Kultureinrichtung ? Die ursprünglich als Erlebnisraum integrierte Bibliothek, wurde zwischenzeitlich abgetrennt und wird nun demnächst im Mahlower Zentrum ihre Zentrums-Zugkraft entfalten.
Mahlow S-Bahnhof bietet für ein Rathaus auch keinen Platz, oder soll z.B. der Sportplatz geopfert werden?

Warum eigentlich nicht das Verwaltungszentrum am Dahlbackstandort bauen – Bahn- und Busanschluss ist barrierefrei da, Digitalnetz ist da und Straßen-Verkehrsanbindung ist da – somit alles was wichtig ist. Und viel Platz dazu – auch für die Fahrzeuge der Mitarbeiter und Gäste! Und könnte dann auf die speziellen Verwaltungsanforderungen optimiert werden, was sicher die hier zu veranschlagenden Kosten spart. Die könnten dann in den KULTURSTANDORT im Zentrum von Blankenfelde (am Bahnhof) investiert werden. Und man könnte schnell mit dem Bau beginnen und damit eine schlagkräftige Verwaltung installieren – nicht erst wenn die Bahn an der Dresdner Bahn fertig ist.

Mit dieser Meinung, das Rathaus in Dahlewitz zu bauen, könnte ich sogar mitgehen. Die Idee auf dem ehemaligen Dahlback-Gelände bietet sich absolut an. Es könnte sofort mit der Planung losgehen. Da muss man nicht darauf warten, wie was wird in Mahlow oder Blankenfelde. Inwieweit die Eigentumsverhältnisse geklärt sind, entzieht sich meiner Kenntnis, aber sicher findet sich dort eine Lösung, wenn von allen so gewollt. Damit würde nicht nur Dahlewitz als Stand Gewerbe interessant sein, sondern auch als Verwaltungsstandort und trägt somit ebenfalls zur Aufwertung des Ortes bei.
Der Sportplatz in Mahlow sollte absolut erhalten bleiben. Es wäre fatal, die Sportstätte dem Boden gleich zu machen, warum? Millionen werden platt gemacht und an anderer Stelle Millionen dafür investiert. Das Mahlow eine Sportstätte braucht, ist kein Geheimnis und dieses Station sicher ein Kleinod für den Ort. Auf der Westseite des Bahnhofs wäre ein Parkhaus (auch teilweise unter der Erde, vom denkbar). Das Parkhaus in Blankenfelde wird niemals ausreichend sein, zumal wenn die Anbindung an den BER kommt. Man fährt jetzt schon mehrfach "ums Gelände" um einen Parkplatz zu erwischen.
Kulturstandort in Blankenfelde? Jeder Ort hat zur zeit seinen "Kulturstandort" und will diese sicher auch nicht verlieren. Warum etwas kaputt machen, was Jahrzehnte sich bewährt hat. Erhalten und eventuell erweitern und unterstützen, dass sollte die Devise sein, bevor man auch hier alles platt machen will (siehe Beitrag von F. Moldenhauer und A. Babernitz, gefallen mir sehr gut).

Bei der Planung der Gemeindestruktur sowie bei der Gestaltung der Bahnhofsumgebung fehlt mir ein angemessener, ausgewiesener Standort für das örtliche Taxigewerbe. Reisende sollten ohne lange Irrwege gezielt zu den ausgewiesenen und attraktiven Halteplatz kommen und dort auch eine Sitzgelegenheit für eventuelle Wartezeiten vorfinden.

Das Rathaus sollte in jedem Fall in Bahnhofsnähe sein. Der Standort Blankenfelde wäre mein Favorit, da er Haltepunkt der Regionalbahn ist, sehr viele Parkmöglichkeiten auch kostenlos und unbegrenzt hat und auch vom örtlichen Busverkehr stärker frequentiert wird.

Blankenfelde ist durch die verschiedenen Verkehrsanbindungen (Zug, S-Bahn u. Bus) schon jetzt Mobilitätsdrehscheibe.
Ein gut geplantes ÖPNV Konzept sollte die Grundlage für die Gestaltung eines Busbahnhofes sein.
Es müssen ausreichend Haltestellen zur Verfügung gestellt werden. Dieser Busbahnhof sollte sich in räumlicher Nähe zu den Bahnsteigen sein.

Durch die zentrale Stellung zwischen den Gemeindeteilen bietet sich Blankenfelde als Standort für ein gut erreichbares Rathaus an.
Das Rathaus kann das Herzstück für die aktive Entwicklung des Ortszentrum bilden.
Ein Ortszentrum sollte eine kulturelle Begegnungsstätte sein.
Hierzu fehlen ein Nachbarschaftszentrum, ein Kino und Theater.

Wo das Rathaus am Ende landet, ist mir relativ egal. Auch wenn ich Blankenfelde - wegen seiner Lage - am sinnvollsten finde.

Was darüber hinaus dringend nötig ist, ist ein ganzheitliches Konzept für die Umgebung des Blankenfelder Bahnhofs. Das Parkhaus war verkehrsstechnisch zwingend - verstehe ich. Schöner gemacht hat es den Ort nicht. Sonst ist da ein großes nichts, wo früher das Kaufhaus stand und das jetzige Rathaus. Um zur Natur zu gelangen muss man sich entweder einen Weg ums Parkhaus herum suchen oder weit laufen. Mit der Dresdener Bahn wird hier wohl viel Beton verbaut werden und viele Bäume werden dem Projekt weichen müssen (bzw. wurden ja schon gefällt). Die Natur in Groß Grün muss man immer öfter suchen oder an den Rand der Gemeinde fahren, um sie zu finden.

Der Ortszentrumentwicklung für Blankenfelde und Mahlow wird breiter Raum eingeräumt (wenn auch ohne abrechenbare Zielsetzung) und die Ortszentren der anderen Ortsteile stellen sich immer noch als vage Beschreibungen ohne Zielsetzung dar. Warum wird hier die Chance nicht ergriffen, deren Zentrumsfunktion unter gesamtgemeinschaftlichen Aspekten zu betrachten und festzuschreiben. Das heißt, zum Beispiel Funktionen. die aus der Historie gewachsen sind, zu bewahren und zur Nutzung für alle Gemeindeteile unter Beachtung auch zukünftiger Bedürfnisse der Bürger zu entwickeln. Ungelöste Probleme der Vergangenheit, wie Rathausstandort und auch Kultureinrichtungen sollten hier vorurteilsfrei diskutiert werden. Für die zukünftige Mahlower Zentrumsgestaltung werden eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt ohne die gesamtgemeindliche Vernetzung zu diskutieren und die bevölkerungsreichen Siedlungsgebiete in Blankenfelde und Dahlewitz zu bedenken. Auch hier ist es unbedingt erforderlich, die Funktion von Ortszentren und deren zukünftige gesamtgemeindliche Einordnung darzulegen. Die getroffene Feststellung:

„Für die anzustrebende Neuschaffung gesamtgemeindlicher Verwaltungs- und -Dienstleistungseinrichtungen bieten die zentral gelegenen Bereiche um die Bahnhaltepunkte in Mahlow, Blankenfelde und Dahlewitz ihre jeweils spezifischen Entwicklungsperspektiven“
und die dazu entwickelten Gestaltungsziele müssen dringend im oben diskutierten Kontext deutlicher gefasst werden und über die getroffenen Aussagen zu den Zentrumsgestaltungen hinausgehen.
Das Mahlower Bahnhofsumfeld wie diskutiert, als bisher historisch gewachsen, weiter als Einkaufs- und Ortszentrum zu qualifizieren.
Das in Blankenfelde zwar durch historische Bebauung und Bahnhof entstandene aber nie konsequent entwickelte Ortszentrum durch eine zentrale Funktion für die Gesamtgemeinde aufzuwerten und dementsprechend zu gestalten. Hier ließe sich durch die Aufwertung der Musikschule mit Errichtung eines Neubaus inclusive Theater- und Konzertsaal ein für die Gemeinde notwendiger und zukünftigen Anforderungen gerecht werdender Kulturstandort realisieren.

Ein bequemes Umsteigen von der S-Bahn zur Regionalbahn ist wünschenswert. Schön wäre es auch einen Anschluss zur Landeshauptstadt zu bekommen, gut getaktete öffentliche Verkehrsmittel nach Waldblick (oder Haltepunkt Mahlow-Nord). Direkte Baum beschattete Radschnellstrecke entlang der Gleise, um nach Mahlow-Nord und bis nach Lichtenrade bzw. nach Berlin Zentrum zu kommen oder nach Süden bis nach Rangsdorf. Der Bahnhof sollte attraktiv werden durch Baum beschatteten Platz mit Café und Einzelhandel. Am Bahnhof sollten auch Sharing-Angebote (Autos, Fahrräder) bereit stehen und es sollte möglich sein Rufbusse auch Nachts zu Weiterfahrt in der Gemeinde nutzen zu können.